Das US-Unternehmen 3D-Hybrid aus Kalifornien hat drei neuartige und innovative 3D-Drucker-Druckköpfe für CNC-Maschinen entwickelt, die eine CNC-Maschine in einen 3D-Drucker verwandeln können sollen. Es gab bereits ein Pilotprojekt, wo die Aufsätze zum Einsatz kamen (siehe Video). Mit den in drei Varianten erhältlichen Aufsätzen plant 3D-Hybrid namhaften Unternehmen Konkurrenz zu machen.

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Vom US-Unternehmen 3D-Hybrid sind 3D-Druck-Aufsätze für CNC-Maschinen entwickelt worden, die sich nach Angaben der Firma zu einem hybriden Gerät aus CNC-Maschine und 3D-Drucker nachrüsten lassen. Die 3D-Druckköpfe sind in den drei Varianten additive Lichtbogen-Drucktechnologie (WAAM), Laserauftragschweißen (LMD) und Cold-Spray-Technologie erhältlich. Wie wir im Oktober 2017 berichteten, konnte der 3D-Drucker Mooz der gleichnamigen Firma auf Kickstarter das Finanzierungsziel um das Vierfache übertreffen. Der 3D-Drucker Mooz verfügt über eine integrierte CNC-Graviermaschine.

3D-Druckaufsätze für CNC Maschinen von 3D-Hybrid
Das Unternehmen 3D-Hybrid hat 3D-Druckeraufsätze für CNC-Maschinen entwickelt (Bild © 3D-Hybrid).

Die Cold-Spray-Technologie arbeitet mit Kaltgasspritzen und ist ein additives Beschichtungsverfahren, bei dem die gewünschte metallische Beschichtung eines Objekts in einem ersten Schritt pulverisiert und danach mit hohen Tempo auf das Trägermaterial aufgetragen wird. Der US-Mischkonzern General Electric (GE) verwendet dieses 3D-Druckverfahren etwa zur Reparatur einzelner Metallobjekte. In Garching eröffnete GE erst im Dezember letzten Jahres im bayerischen Garching sein erstes europäisches 3D-Druck-Kundenzentrum. Das Gebäude beherbergt zehn 3D-Drucker unterschiedlicher Größe, Schulungsräume und Konferenzräume.

3D-Hybrid Extruder
3D-Hybrid (Bild © Youtube/3D Hybrid)

Wie die Cold-Spray-Technologie ist die Laser Metal Deposition (LMD) ein pulverbasierter Prozess. Hierbei generiert ein Laser auf der Bauteiloberfläche ein Schmelzbad, woraufhin mittels Düse das Metallpulver automatisiert eingebracht wird. So entstehen miteinander verschweißte Raupen, die Strukturen an existierende Grundkörper oder komplette Bauteile ergeben.

Der Maschinenbauer und mittlerweile auch 3D-Drucker-Hersteller Trumpf übrigens nutzt das LMD-Verfahren für seine 3D-Drucker der TruPrint-Serie. Bei der Laserführung ist das Unternehmen dominierend. SLM Solutions, EOS und DMG Mori sind auf dem Markt ebenfalls mit ihren LMD-Produkten vertreten. 3D-Hybrid könnte für die etablierten Unternehmen zur Konkurrenz werden.

Die kalifornische Firma bewirbt ihre 3D-Druck-Aufsätze damit, dass sie nachrüstbar seien und so Unternehmen ihre bestehenden Maschinen und Fertigungskapazitäten erweitern können. Vor drei Jahren bereits gelang es dem US-Unternehmen Thermwood Corporation, mit einer neuen Idee ihre CNC-Maschinen mit 3D-Drucktechniken zu kombinieren.

3D-Hybrid
3D-Hybrid (Bild © GIF: 3D-grenzenlos Magazin; Videoquelle: Youtube/3D Hybrid).

3D-Hybrid führte bereits ein Pilotprojekt mit der Cranfield University und der Schiffbaugesellschaft Damen Shipyards durch. Hierbei setzten sie die eigenen Druckköpfe mit der additiven Lichtbogen-Drucktechnologie zur Fertigung eines Schiffspropellers ein. Vergleichbar mit dem traditionellen Schweißverfahren diente Legierungsdraht als Druckmaterial.

Die Kombination additiver und subtraktiver Technologien lässt es zu, die Druckköpfe von 3D-Hybrid zur Modernisierung und Reparatur von Bauteilen einzusetzen. Wie das Unternehmen berichtet, beläuft sich der Markteintrittspreis eines Kopfs auf 50.000 US-Dollar und sind umgerechnet rund 40.000 Euro. Der Preis kann mit dem Erwerb einer eigenen Maschine mithalten. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über Neuigkeiten aus der Welt des 3D-Drucks informiert.

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