Singapur ist fasziniert von den Möglichkeiten, die mit der 3D-Drucktechnologie entstehen. Um den Nachwuchs möglichst früh damit vertraut zu machen, soll es in den nächsten Jahren an jeder Grundschule mindestens einen 3D-Drucker geben. Neben Großprojekten wie einer Siedlung komplett mit Wohnungen aus dem 3D-Drucker, hat das technikaffine Singapur aber noch viel mehr vor.

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In Singapur sollen in den nächsten fünf Jahren alle Grundschulen mit 3D-Druckern ausgestattet werden. Das Applied Learning Programme (ALP) verfolgt das Ziel, bereits Grundschüler mit neuen Technologien vertraut zu machen. Das singapurische Nachrichtenmagazin TODAY bezieht sich dabei auf Aussagen von Ng Chee Meng, Singapurs Minister für Bildung, die er bei einem Ausschuss am 05.03.2018 vor dem Komitee des Ministeriums getroffen haben soll, berichtet TODAY.

Schülerin mit 3D-Drucker
Eine Schülerin bei der Arbeit mit einem 3D-Drucker (Symbolbild © Screenshot: 3D-grenzenlos Magazin, Videoquelle: Youtube/SC3DP NTU).

Singapur setzt verstärkt auf den 3D-Druck. So eröffnete das fortschrittliche, visionäre Land im Juli 2017 ein medizinisches 3D-Druck-Zentrum mit einem Fokus auf der Gesundheitsförderung. Rund 13 Millionen US-Dollar investierte die Regierung in das Zentrum, welches von verschiedenen Einrichtungen und Kooperationspartnern betrieben wird. Seither sammeln sich die Meldungen aus dem asiatischen Inselstaat.

Zu den Technologien, die gelehrt werden sollen, gehören die Prozesse bei der Anwendung von 3D-Druck und die Programmierung. Auf diese Weise sollen die Schüler für die Zukunft optimal gewappnet sein. Von der Regierung sind 150 Millionen Euro in das Forschungszentrum „Singapore Centre for 3D Printing“ investiert worden. Dort präsentierten Forscher im Februar 2016 ein erstes Mammutprojekt. Geplant ist die Einrichtung einer vollständigen Siedlung mit Sozialwohnungen, die per 3D-Drucker gebaut werden sollen. 3D-Druck-Fachkräfte und -Experten also werden vor Ort gebraucht. Da macht es Sinn gleich die eigenen Schüler auszubilden, als sich später teure Fachkräfte aus dem Ausland zu holen.

Die Einrichtung eines Forschungszentrums ist außerdem vorgesehen und soll um 2025 fertig sein. Hier werden bestimmte Unterrichtseinheiten angeboten, wie Labors und Spezial-Workshops. Die Forschung soll hier forciert werden. Unser Newsletter hält Sie über die weitere weltweite Entwicklung des 3D-Drucks jede Woche auf den Laufenden (jetzt abonnieren).

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