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Medizinischer 3D-Druck: Singapur Universität investiert 1 Million Singapur Dollar in Forschungen der Zahnmedizin

Die Singapur Universität stellt für Ausbildung und Forschungen innerhalb der Zahnmedizin 1 Million Singapur-Dollar zur Verfügung. Unter anderem sollen auch Entwicklungen des medizinischen 3D-Drucks damit gefördert werden. Die malaysische Universität plant  sogar die Entwicklung eines 3D-Druckers zur Herstellung von Gewebe.

Zahnimplantat aus 3D-Drucker

Die Singapore University investiert mehr als eine halbe Million Euro in Forschungen u.a. aus dem Bereich des medizinischen 3D-Drucks für die Zahnmedizin (Bild © ntu.edu.sg).

Malaysia/ Singapur: Eine neue Zusammenarbeit zwischen dem National Dental Centre Singapore (NDSC) und der Nanyang Technological University (NTU) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Innovationen in der Dentaltechnik und biomedizinischen 3D-Druck stärker zu fördern, wozu auch der 3D-Druck in Zukunft gehören soll. Die NTU ist führend im 3D-Druck und Vorreiter bei biomedizinischen Techniklösungen.

Nach einer aktuellen Pressemitteilung der NTU beläuft sich die Förderung auf 1 Million Singapur-Dollar (ca. 550.000 €). Das Geld soll vorwiegend für die Ausbildung und Forschungen auf dem Gebiet des Knochen-, und Bio-Engineering bezüglich des 3D-Drucks verwendet werden. Laut der NTU sind Knochen dass weltweit zweithäufigste transplantierte Gewebe.

Zur Befriedigung der enormen Nachfrage nach Knochenmaterial, wollen die Wissenschaftler der beiden Einrichtungen erforschen, wie der 3D-Druck für den Bau von bioresorbierbaren Gewebe eingesetzt werden kann, um das Knochenwachstum zu unterstützen. Für Patienten, die Knochen durch eine Zahnentfernung, Krebs oder andere Lebensereignisse verloren haben, könnte der 3D-Druck die Heilungszeit deutlich reduzieren und die Gesamtstruktur der betroffenen Körperregionen verbessern.

Entwicklung eines 3D-Druckers zur Herstellung von Gewebe

Neben bioresorbierbaren Gerüsten wollen die Wissenschaftler auch mit einem 3D-Drucker herstellbares Gewebe entwickeln. Diese Gewebe sollen dann jene Teile von Kiefern oder Zahnfleisch ersetzen, die entfernt oder beschädigt wurden. So könnten Durchbrüche für die klinische Arbeit und technologische Fortschritte in der Zahnmedizin erreicht werden. Der 3D-Druck entwickelt sich in vielen Branchen zum bevorzugten Weg, um Prototypen schnell herzustellen. Die Fähigkeit echtes Gewebe und Knochengerüste mit einem 3D-Drucker zu produzieren, wird sich direkt auf verschiedene Berufe im Gesundheitswesen und der Patientenbehandlung auswirken.

Auch wenn es sich bei 1 Million Singapore-Dollar um keine wirklich große Summe handelt ist eine Tendenz zur Investition in Forschung und Entwicklung zum 3D-Druck in Malaysia deutlich erkennbar. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Investitionen für 3D-Druck auch in diesem Bereich sich noch oben bewegen werden, weil die Industrie und Wissenschaft in Malaysia immer stärker zusammenarbeiten. Die additive Fertigung dürfte sich mit der verstärkten Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und Industrie weiterentwickeln.

Viele positive Beispiele für Einsatz der 3D-Drucktechnik in der Medizin gelten als Treiber, dass weltweit immer mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung für den medizinischen 3D-Druck freigemacht werden. Vor allem in der Zahnmedizin erwarten Experten eine grundlegende Verbesserung der Prozesse und Arbeitsschritte. Erwartet werden sinkende Kosten und kürzere Behandlungszyklen,  da mit einem 3D-Drucker echte Gewebe, Knochengerüste und Haut schneller als bislang hergestellt werden könnten. Es wird aber noch einige Jahre dauern bis alle Labore oder sogar Krankenhäuser oder Arztpraxen über einen 3D-Biodrucker verfügen werden.

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