
Innovative Technologieplattform für 3D-gedruckte Arzneimittel

Das im Jahr 1964 gegründete Unternehmen Yissum lizenzierte alleine im vergangenen Jahr über 900 Technologien und meldete über 10000 Patente für 2800 Erfindungen an. Die neue Technologieplattform für 3D-gedruckte Medikamentenkapseln wurde auf der 2. jährlichen 3D-Druckkonferenz an der Hebrew University präsentiert.
Professor Shlomo Magdassi, Leiter des 3D-Druckzentrums der Universität, arbeitete gemeinsam mit Dr. Ofra Benny, einer Wissenschaftlerin für Arzneimittelforschung, an der Entwicklung der innovativen Technologieplattform für 3D-gedruckte Arzneimittel. Ihre Arbeit ist ein gutes Beispiel für interdisziplinäre Transformationserfindungen, die uns einer Zukunft näher bringen, in welcher der medizinische Bereich eine patientenorientierte und personalisierte Betreuung bieten kann.
Die Technologie ermöglicht ein komplexes Design von Arzneimitteln und basiert auf benutzerdefinierten 3D-gedruckten Hydrogelen. Dr. Magdassi hat bereits mit 3D-gedruckten Hydrogelen sowie anderen 3D-Druckmaterialien viel Erfahrung gesammelt. 3D-gedruckte Hydrogele sind hydrophile polymere Netzwerke, die durch physikalische Wechselwirkungen, chemische kovalente Bindungen oder eine Kombination beider vernetzt sind. Aufgrund dieser Vernetzung eignen sich 3D-gedruckte Hydrogele ideal als Material für biomedizinische Anwendungen.
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Yissum patentiert und kommerzialisiert Lösungen
Das Technologieunternehmen Yissum hat sich darauf fokussiert, Innovationen und transformative Technologien zu patentieren und in kommerzielle Lösungen umzusetzen, die das Ziel haben, der Menschheit zu helfen. Die neue 3D-Druckplattform ermöglicht die Herstellung maßgeschneiderter Medikamente aus Hydrogel, die ihre Form erweitern oder verändern können und sich zeitversetzt aktivieren können. Die neue 3D-Druckplattform kann sowohl komplexe Strukturen und Profile von Medikamenten erstellen als auch verschreibungspflichtige Arzneimittel individualisieren, sodass Ärzte die Medikamentenbelastung und die Dosierung für unterschiedliche Patienten genauer anpassen können.






