
Details zu AIR2CO2
Die geplante Technologie soll CO2-Emissionen durch eine Kombination aus Wärmetauschtechnologie und Sorptionsmaterialien direkt aus der Luft abfangen. In einem weiteren Forschungsprojekt versucht das Team Wasser aus Luft zu gewinnen. Wir haben das Projekt AIR2WATER im Februar vorgestellt.
David Moore, Principal Investigator und Technology Manager für Materialphysik und -chemie bei GE Research, erklärt:
„Wir kombinieren das umfassende Wissen von GE in den Bereichen Materialien, Wärmemanagement und 3D-Drucktechnologien mit der erstklassigen Expertise von UC Berkeley in der Entwicklung von Sorptionsmaterialien und der Sorptionsmodellierung und -prüfung der University of South Alabama, um ein neuartiges System zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Luft. Mit diesem Projekt wollen wir die Machbarkeit eines Systems demonstrieren, das eine zukünftige groß angelegte und wirtschaftliche Lösung für eine umfassende Dekarbonisierung des Energiesektors werden könnte.“
Das Team bei GE Research verfügt über umfassendes Wissen über Antriebsturbinen- und Strahltriebwerkssysteme, die ausgeklügelte Wärmeaustauschsysteme erfordern. Für Konstruktion und Entwicklung einer neuartigen Wärmeaustauschstruktur setzen die Forscher auf Metall-3D-Druck.

Das Team der UC Berkeley steuert Wissen über Sorptionsmaterialien bei, mit denen Elemente aus der uns umgebenden Luft extrahiert werden.
Omar Yaghi, Professor für Chemie, erklärt:
„Seit der ersten Kristallisation und dem Nachweis der Porosität metallorganischer Gerüste im Jahr 1995 bzw. 1998 haben wir deren Chemie und Design auf atomarer/molekularer Ebene kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit GE bei der Anwendung dieser Materialien bei der Kohlendioxidabscheidung ist daher eine rechtzeitige und glückliche Zusammenarbeit, um eines der dringendsten Probleme unseres Planeten anzugehen.“
Professor Grant Glover leitet das Team der University of South Alabama, das für die Auswahl der Materialien für das Wärmeaustauschsystem mit besonderem Fokus auf MOFs verantwortlich ist.
Glover erklärt:
„Metal Organic Frameworks (MOFs) bieten eine spannende Möglichkeit, Materialien zur Trennung von Gasen zu entwickeln. Mit der Möglichkeit, diese Erkenntnisse mit dem GE-Team zu kombinieren, das über Fachwissen in der Herstellung und Produktentwicklung verfügt, sind die Möglichkeiten, die wir in die CO2-Abscheidung einbringen können, ziemlich aufregend.“






