Das 3D-Druck-Start-up Additive Assurance aus Australien wird eine additive Fertigungslösung für Volkswagen (VW) entwickeln. Durch die Echtzeitbeobachtung mit der AMiRIS-Technologie will Additive Assurance eine gleichbleibende Qualität der Produktion gewährleisten. Die AMiRIS-Einheit soll auf bestehenden 3D-Druckern bei VW in Wolfsburg installiert werden.

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Das australische Unternehmen Additive Assurance hat in einem Bericht von „Australien Manufacturing“ bekannt gegeben, in einer Partnerschaft mit Volkswagen eine Fertigungslösung für die 3D-Druck-Maschinen von Volkswagen zu entwickeln. Der Automobilhersteller wird die AMiRIS™-Lösung von Additive Assurance einsetzen, um die Qualität seiner hergestellten Komponenten zu untersuchen und so eine präzise Reproduktion zu gewährleisten. TÜV SÜD stellt mit DIN SPEC 17071 seinen ersten Leitfaden zur Qualitätssicherung beim industriellen 3D-Druck vor.

Details zur Partnerschaft

3D-Drucker Renishaw mit Modul von Additive Assurance
Beispiel für Erweiterung von Additive Assurance an bestehendem 3D-Drucker, der mit Echtzeit-Funktionalitäten zur Qualitätssicherung arbeitet (Bild © Additive Assurance).

Additive Assurance ist ein Unternehmen, das Inspektionshardware und Cloud-basierte Software für maschinelles Lernen nutzt. Das Unternehmen ging aus der Monash University hervor und wird von der IP Group unterstützt. Die Hardware von Additive Assurance behält den Bauprozess Schicht für Schicht im Blick. Zur gleichen Zeit erstellt die Software eine Echtzeitkarte der Defekte. Anschließend analysiert sie die gesammelten Informationen und gibt sie direkt an den Bediener zurück. Durch die Echtzeitbeobachtung will das Unternehmen eine gleichbleibende Qualität der Produktion gewährleisten. Die AMiRIS-Einheit soll auf der AM-Maschine im AM-Zentrum von Volkswagen in Wolfsburg installiert werden.

 

Die Unternehmen zur Partnerschaft

Marten Jurg, Mitbegründer von Additive Assurance, sagte:

„Die Metallgenerative Fertigung erobert die Welt im Sturm, aber die Qualität ist immer noch nicht auf dem Niveau, das für wichtige Anwendungen erforderlich ist. Wir sehen eine große Chance für die Additive Fertigung und freuen uns, mit einem führenden Unternehmen wie Volkswagen zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung seiner Produkte zu verändern.“

Oliver Pohl, Leiter der AM-Sparte bei Volkswagen, ergänzt:

„Volkswagen integriert Additive Manufacturing aktiv in seine Arbeitsabläufe und mit der Einführung der zukunftsweisenden Lösung für die Qualitätssicherung von Additive Assurance werden wir die Grenzen zur Serienproduktion mit Additive Fertigung verschieben.“

Additive Assurance im Video erklärt

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