AddUp, ein führendes Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung, hat kürzlich das Projekt #2024AMIM (2024 Additive Manufacturing for Injection Molding) gestartet. Dieses Projekt, das sich über ein Jahr erstreckt, zielt darauf ab, Innovationen in der additiven Fertigung für Anwendungen im Spritzguss zu entwickeln und zu implementieren. Beteiligt sind 17 Industrieunternehmen, die von einem Konsortium aus AddUp-Experten und Partnern unterstützt werden. Das berichtete AddUp in einer Pressemitteilung.
Fokus auf sieben Schlüsselbereiche
Das Projekt konzentriert sich auf sieben wichtige Bereiche für Werkzeughersteller: Werkzeugstahlentwicklung, Produktivität, Qualität, Zeiteinsparungen, Funktionen, Nachhaltigkeit sowie Arbeitssicherheit und Pulverhandhabung. Monatlich werden AddUp und einer ihrer Partner Herausforderungen und Innovationen für einen dieser Schwerpunktbereiche präsentieren. Zur Entwicklung von Lösungen für diese Bereiche wird AddUp Muster, Benchmarking-Teile sowie Produktionsformen erstellen. Am Ende des Projekts werden umfassende Tests durchgeführt und Daten gesammelt und veröffentlicht. Das Ziel des Projekts ist es, die Werkzeugindustrie über die Möglichkeiten zu informieren, die der 3D-Druck zur Steigerung von Produktivität, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit bieten kann.
Bedeutende Partner an Bord
Zu den Partnern von AddUp, die sich diesem Projekt verpflichtet haben, gehören namhafte Unternehmen und Institutionen wie die Swiss Steel Group (SSG), Siemens AG, das Fraunhofer-Institut für Lasertechnologie (ILT), AZO, Hotset, das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), 3D Laser BW, Herding GmbH, Air Liquide, IwF, Härtha Group, AZL Aachen GmbH, Ingenieurbüro Juri Muller (IBJM), IPG Laser GmbH, Aachen Center for Additive Manufacturing (ACAM), WBA Tooling Academy und Novanta Europe GmbH.
Einladung zur aktiven Teilnahme
Werkzeughersteller sind eingeladen, an diesem Projekt teilzunehmen, indem sie ihre eigenen anspruchsvollen Werkzeuganwendungen zur Bewertung und Optimierung einbringen. Auch Unternehmen, die additive Fertigungslösungen für ihre Spritzgussanwendungen erkunden, sind zur Teilnahme aufgefordert. Jedes Mitglied wird aufgefordert, aktiv an den monatlichen Treffen teilzunehmen und Feedback und Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmern zu leisten. Bisher haben sich 17 Unternehmen für dieses Projekt verpflichtet, darunter große globale Akteure aus der Automobil-, Kunststoff- und Elektronikindustrie.
Kick-off und Roadmap
Das Projekt beginnt in der ersten Februarwoche mit einem von AddUps Partner Siemens AG in Erlangen, Deutschland, ausgerichteten Treffen. Die monatlichen Workshops laufen von März bis September, wobei die Ergebnisse und Daten im November präsentiert werden.
Das Tooling Competence Centre, die deutsche Tochtergesellschaft von AddUp, befindet sich innerhalb der WBA Tooling Academy in Aachen, Deutschland. AddUp verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Werkzeugindustrie bei der Entwicklung von Anwendungen und Materialien, die für die Herstellung von Formen und Werkzeugen am besten geeignet sind. Das Tooling Competence Centre ist mit einer FormUp 350 PBF-Maschine ausgestattet und bietet Werkzeugherstellern eine Ressource, um ihre Anwendungen zu validieren und mit einem Experten in der PBF-Technologie zusammenzuarbeiten.






