Der Konzern Alcoa wird für den Bau von Airbus-Flugzeugen den Flugzeughersteller mit Titanbauteilen aus dem 3D-Drucker beliefern. Das berichtet Alcoa. Um welche Bauteile es sich dabei konkret handelt, berichtet das Unternehmen nicht. Die Lieferung der 3D-Komponenten an Airbus soll Mitte 2016 beginnen.

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Logo AlcoaDer Konzern Alcoa hat einen Vertrag mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus geschlossen und wird Mitte 2016 mit der Lieferung von Komponenten für Airbus Flugzeuge beginnen, die mit dem 3D-Drucker hergestellt wurden. Das berichtet Alcoa in einer Pressemitteilung. Damit geht Airbus einen weiteren Schritt saieiner Zielsetzung 50% seiner Flugzeugkomponenten zukünftig im 3D-Druckverfahren zu fertigen.

Seit Ende 2014 arbeitet Alcoa an der Integration von 3D-Druck in seine Produktion. Dafür wurden bereits über 100 Millionen US-Dollar in die Entwicklung der Technologie investiert. Als Zulieferer wird Alcoa den Flugzeughersteller mit gedruckten Einzelteilen beliefern.

Zum Vertrag sind nur wenige Details bekannt, jedoch wird Alcoa 3D-gedruckte Titanrümpfe und Triebwerkspylone für Airbus liefern. Der Titankonzern hat seine Anlagen in Pittsburgh und Whitehall jeweils um die 3D-Druck-Technologie erweitert.

Airbus A330 neo
Ein Blick in den Airbus A330 neo (Symbolbild; Bild © Airbus).

Zusätzlich wurde vor kurzem das Unternehmen RTI International Metals erworben – die zuvor das US-Unternehmen Direct Manufacturing, Inc. aufkauften – und in „Alcoa Titanium & Engineered Products“ (ATEP) umbenannt. Mit einer Anlage im texanischen Austin hat ATEP die additiven Fertigungskapazitäten von Alcoa, insbesondere im Bereich Titan und Spezialmetalle erhöht.

In der zweiten Jahreshälfte 2016 wird sich Alcoa in zwei Unternehmen aufteilen mit einer neuen Firma namens „Arconic„, die ihren Fokus auf Luft- und Raumfahrt haben wird. Das neue Unternehmen beschreibt Alcoa als führenden Hersteller von Hochleistungs-Multimaterial-Produkten und Lösungen in attraktiven Wachstumsmärkten.

Update vom 14.04.2016: In einer früheren Version des Artikels berichteten wir von Aluminiumbauteilen. Das war falsch. Alcoa liefert an Airbus Titanbauteile aus dem 3D-Drucker. Diese Information wurde im Artikel richtig gestellt.

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