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Akkuschrauberrennen 2016 in Hildesheim: Ein Bauteil muss aus dem 3D-Drucker stammen

Neue, interessante Regel beim Akkuschrauberrennen 2016 in Hildesheim. Ein Bauteil zwischen den Achsen muss aus dem 3D-Drucker stammen. Die 15 Studenten-Teams müssen somit ein Fahrzeug entwerfen, was nicht nur mit einem Akkuschrauber angetrieben wird sondern auch als tragende Komponente ein 3D-Druck-Bauteil verwendet.

Logo AkkuschrauberrennenDas Akkuschrauberrennen ist in Hildesheim und überregional in Norddeutschland ein sehr beliebter Wettbewerb. Organisiert von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, findet das ungewöhnliche Rennen seit 2003 alle zwei Jahre statt. Ziel ist es ein Mehrspurfahrzeug zu entwerfen und von einem Akkuschrauber angetrieben ins Ziel zu steuern. Die Sieger werden in den Kategorien Geschwindigkeit, Technik, Gestaltung und dem Gesamteindruck gewählt. Der Gesamteindruck ist der Publikumspreis.

In diesem Jahr wurden die Regeln für das Akkuschrauberrennen 2016 von der HAWK Hildesheim erneut verschärft: Eine Komponente zwischen den Achsen muss aus dem 3D-Drucker stammen. Zwischen den Achsen muss das Bauteil eine Strecke von 50 cm Mindestlänge überbrücken. Das tragende Bauteil muss aus Kunststoff bestehen, geringes Gewicht aufweisen und neben dem Fahrer auch die anderen Komponenten des Fahrzeugs tragen können.

Am 25. Juni 2016 nehmen 15 Teams an dem Akkuschrauberrennen teil, wovon vier Teams aus Niedersachsen stammen. Jedes Team besteht aus je sechs Studenten. Die Teams „MoPET“ und „Menschmaschine“ kommen aus Hildesheim. Zur befindet sich die „Menschmaschine“ in Reparatur, weil gerade das tragende 3D-Druckbauteil gebrochen ist, berichtet das NDR. Das gebrochene Bauteil muss von Spezialfirmen neu gedruckt und per Spedition verschickt werden, was zusätzlich Zeit und Geld kostet.

Das zweite Team „MoPET“ der HAWK-Studenten verwendet kleine Module, die mit einem handelsüblichen 3D-Drucker hergestellt werden. Die einzelnen Module werden mit Spezialdübeln und Verbindungselementen verbunden, wobei diese ebenfalls mit dem 3D-Drucker gedruckt wurden. Auf dem Gelände der Universität bestand das „MoPET“ mit dem Rolltest seine erste Bewährungsprobe. Ein teaminternes Rennen wird darüber entscheiden, wer das Fahrzeug steuern und am Akkuschrauberrennen teilnehmen darf.

Das „MoPET“ erforderte zwei Jahre Entwicklungsarbeit und das Design des Fahrzeugs erinnert an Stealth-Technik. Der Druck eines Moduls kann den Studenten zufolge länger als einen Tag dauern, wobei im Durchschnitt eine halbe Rolle Filament für ein Modul verbraucht wird. Als Antrieb dient in allen teilnehmenden Fahrzeugen ein Akkuschrauber und auf den ersten fünf Metern der Rennstrecke darf angeschoben werden. Wir selbst werden zum Akkuschrauberrennen 2016 vor Ort sein und in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter über den Ausgang des Rennen berichten.

Bericht der F.A.Z. zum Akkuschrauberrennen in Hildesheim:

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