Der Automobilhersteller Audi und das 3D-Druck-Unternehmen EOS arbeiten seit mehreren Jahren zusammen am Einsatz von 3D-Druck für den Werkzeugbau. Audi verwendet dabei den 3D-Drucker EOS M 400. Gefertigt wurden bislang zwölf Werkzeugsegmente von vier Werkzeugen für die Warmformung.

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Zwölf Segmente von vier Werkzeugen zur Warmumformung beim Automobilhersteller Audi sind mit der 3D-Druck-Technologie von EOS entstanden. Im Audi-Metall-3D-Druckzentrum in Ingolstadt setzt das Unternehmen komplett auf den industriellen 3D-Druck. In einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin erklärt EOS, dass die Werkzeugsegmente, die mit dem EOS M 400 3D-Drucker hergestellt werden, bei Audi zur Herstellung von Karosserieteilen eingesetzt werden, zum Beispiel für den Audi A4.

3D-Druck für Werkzeugbau bei Audi mit EOS

Metall-3D-Drucker EOS M 400 bei Audi
Die 3D-gedruckten Werkzeugsegmente werden bei Audi mit dem EOS M 400 3D-Drucker hergestellt (Bild © Audi AG).

Der Wechsel von konventioneller Werkzeugsegmentfertigung auf additiv ist laut EOS ein wichtiger Schritt und zeigt Qualität und Zuverlässigkeit des industriellen 3D-Drucks. Es ist das jüngste Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Audi und EOS. In den vergangenen Jahren haben beide Firmen den AM-Einsatz stetig weiterentwickelt und Audi hat eine ideale Anwendung im Bereich der Warmumformung für Serienfahrzeuge etabliert. Die Werkzeuge aus dem 3D-Drucker halfen Audi bereits bei der Herstellung mehrerer 100.000 Teile in ausgewählten Modellen.

Die additive Fertigung im Audi Metall-3D-Druck-Zentrum ist gerade für die Herstellung von Warmumformsegmenten und Druckgusswerkzeugeinsätzen von Bedeutung. Bei Audi entstehen komplette Werkzeuge, die bis zu 5 x 3 Meter messen können. Die additiv gefertigten Werkzeugsegmente erreichen eine Länge von bis zu 400 mm und ein Gewicht von bis zu 120 kg. Die Werkzeugsegmente sind groß und komplex, weshalb Bauzeiten von bis zu 20 Tagen nicht selten vorkommen. Der 3D-Druck ermöglicht außerdem die Integration hochkomplexer, am Bauteil ausgelegter Kühlkanäle innerhalb er Werkzeugsegmente. Die konturnahe und homogenere Kühlung bringt reduzierte Zykluszeiten und ausgezeichnete Qualität.

Die Partner zur Zusammenarbeit

Matthias Herker, technischer Projektleiter im Audi Metall-3D-Druckzentrum sagt:

„Von der ersten Qualifikation durch EOS über die interne Weiterentwicklung der gesamten Prozesskette bis hin zur Standardisierung eines neuen Fertigungsverfahrens: Nun ernten wir die Früchte einer jahrelangen Entwicklung innerhalb der Audi Produktion. Wann immer die konventionellen Herstellungsmethoden an ihre Grenzen stoßen, greifen wir auf die additive Fertigung zurück – und können somit die Qualität beziehungsweise Fertigungszeit einhalten.“

Markus Glasser, Senior Vice President EMEA bei EOS sagt:

„Die jüngsten Beispiele zeigen, dass der 3D-Druck bei Audi im Bereich Betriebsmittel angekommen und etabliert ist. Besonders stolz sind wir, dass die additiv gefertigten Werkzeugsegmente dabei ausschließlich unter Nutzung eines industriellen 3D-Druckers von EOS entstehen. Gleichzeitig haben wir in Audi einen Partner, mit dem wir den AM-Einsatz für den Automobilbau – eine Schlüsselindustrie für uns – noch weiter vorantreiben können.“

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