Viele alltägliche Produkte könnten heute schon aus dem 3D-Drucker kommen. Oft wird der 3D-Druck beim Prototypenbau und den Kleinserien eingesetzt. Die Massenfertigung betreffend und bei der Herstellung von großen Bauteilen muss noch vieles entwickelt und erforscht werden.

Wie „bayern innovativ“ dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung berichtet (lesen Sie hier die Pressemitteilung als PDF (öffnet in neuem Fenster)), unterstützt der Förderschwerpunkt „Industrieller 3D-Druck“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Landesentwicklung und Energie dies. Verbundprojekte, die sich mit neuen Technologien rund um den Einsatz des 3D-Drucks in der Industrie beschäftigen, werden in Bayern gefördert. Fünf Millionen Euro stehen für insgesamt sieben Projekte zur Verfügung.

Den Wirtschaftsstandort stärken

Großformatiges Objekt aus 3D-Drucker
Illustration vom Metall-3D-Druck eines großformatigen Objekts im industriellen Umfeld (Symbolbild).

Tina Johnscher, Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle Additive Fertigung, erklärt in der Mitteilung, dass mit dieser Förderung Unternehmen und Hochschulen bei innovativen Entwicklungsvorhaben unterstützt werden, was wiederum den Wirtschaftsstandort Bayern stärkt. Im September hat der TÜV SÜD mit „iAM ready“ Serviceleistungen vorgestellt, die Unternehmen beim industriellen 3D-Druck helfen sollen.

Aufgrund ihrer Fachkompetenz wird die Koordinierungsstelle, die beim Wirtschafts- und Innovationsförderer Bayern Innovativ angesiedelt ist, die Ausschreibung der Fördergelder betreuen und Schwerpunktthemen festlegen. Weiter soll sie Unternehmen beim Einstieg in die Additive Fertigung unterstützen und miteinander vernetzen. Die Vernetzung soll laut Dr. Tobias Zehnder, der die Koordinierungsstelle mit Johnscher betreut, besonders wichtig sein.

„Die Additive Fertigung ist sehr interdisziplinär. Um neue Produkte oder Verfahren zu entwickeln, ist das Know-how und vor allem die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure gefragt.“

Industrielle Herstellung von Großformteilen aus dem 3D-Drucker

Der Polymerverarbeiter REHAU und die Forschungseinrichtung Neue Materialien Bayreuth GmbH erforschen die Herstellung von Großformteilen mithilfe von 3D-Druck. Bisher wurden überwiegend kleine Bauteile damit angefertigt. Das Forschungsprojekt „InduLAAM“ (Untersuchungen zur industriellen Herstellbarkeit individueller Großformteile durch Large Area Additive Manufacturing) soll Lösungen hervorbringen, die wirtschaftliche Herstellung individueller großformatiger Kunststoffprodukte möglich machen. Das Projekt geht bis Mitte 2022. Die Ergebnisse können in künftige Forschungsarbeiten zum Thema großvolumiger 3D-Druck einfließen. REHAU plant, die Ergebnisse in die werkzeugfreie Fertigung neuer Produkte übertragen.

Die Koordinationsstelle Additive Fertigung ist außerdem auf der formnext, vom 19. bis 22. November 2019, in Halle 11.1 Stand C61, zu sehen. Alle Neuheiten zur additiven Fertigung erhalten Sie kostenlos per E-Mail mit unserem 3D-grenzenlos Newsletter.

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