Das spanische 3D-Druck-Unternehmen BCN3D wird am 2. März 2022 seine neue additive Fertigungstechnologie in einer Online-Veranstaltung vorstellen, welche die Prozesse der autonomen, additiven Fertigung auf ein nächstes Level heben soll. An der Präsentation sind der Materialpartner Arkema und zwei der Tester der Technologie, der Tier-1-Automobilhersteller Saint Gobain und das Motorsportunternehmen Prodrive, beteiligt. BCN3D ist unter anderem bekannt für 3D-Drucker wie den Epsilon W27 und den Sigma D25.

In einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, veröffentlicht der Vorstandsvorsitzende von BCN3D, Xavier M. Faneca, einen Brief, in dem er den Weg zu diesem Meilenstein in der Geschichte von BCN3D erklärt.

Er schreibt:

„Wir von BCN3D wissen, wie leistungsfähig die additive Fertigung sein kann. Mit der Gründung unseres Unternehmens haben wir uns darauf konzentriert, die Demokratisierung der additiven Fertigung zu beschleunigen, indem wir die Technologie zugänglicher gemacht haben. Wir denken, dass die Zukunft der Fertigung im 3D-Druck liegt, und wir arbeiten daran, diese Zukunft zur Wirklichkeit zu machen. Die Gesellschaft erwartet eine nachhaltigere Technologie. Lokale Produktion, Serienfertigung und kundenspezifische Anpassung sind das neue Normal. Für Hersteller ist es wichtig, die Kontrolle über ihre Lieferketten zu übernehmen. Der 3D-Druck kann ein echter Wegbereiter dafür sein.

Um solch ein Versprechen zu erfüllen, sind neue 3D-Druck-Technologien notwendig, da bisherige Methoden mit hohen Anfangsinvestitionen und TCOs, geringer Produktivität und unzureichenden Eigenschaften des Endprodukts einer schnelleren Einführung von 3D-Druck im Wege stehen.
Jahrzehntelang wurde die Produktion an weit entfernte Standorte ausgelagert, um Arbeitskosten zu sparen. Der 3D-Druck hat das Potenzial, lokale Fertigung und eine bessere Kontrolle über Lieferketten zu ermöglichen.

Die Coronavirus-Pandemie zeigte uns, welche Risiken mit dem Modell verbunden sind: Anfälligkeit gegenüber Krisen und anschließenden Engpässen, anfällige Volkswirtschaften und harter Wettbewerb um die Beschaffung von Produktionsgütern im Ausland. Der 3D-Druck sollte die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Industrie erhöhen, um der Verlagerung entgegenzuwirken. Er bietet größere Flexibilität und Unmittelbarkeit. Die derzeitige Fertigungsindustrie muss sich dringend auf die Nachhaltigkeit konzentrieren und sich um geringere Emissionen bemühen und den CO2-Fußabdruck verkleinern.

Xavier M. Faneca vor 3D-Druckern stehend
Das 3D-Druck-Unternehmen hat in drei Jahren Arbeit eine neue 3D-Druck-Technologie entwickelt (im Bild: Xavier M. Faneca)(Bild © BCN3D).

Um unsere Lösungen auf diese Realität auszurichten und diese Ziele zu erreichen, stellen wir uns eine Zukunft namens „Manufacturing Autonomy“ vor. Innovatoren sind in dieser in der Lage, Teile für den Endverbrauch herzustellen, und zwar mit einer verbesserten Produktivität und einem Maß an Flexibilität und Zugänglichkeit, das eine breite Akzeptanz in großem Maßstab ermöglicht. Der 3D-Druck wird in 10 Jahren nicht mehr der Partner unserer traditionellen Fertigungsabläufe sein, sondern seinen rechtmäßigen Platz als Dreh- und Angelpunkt der Fertigung einnehmen. [..]

Unsere neue Technologie unterscheidet sich völlig von unserer derzeitigen Technologieplattform FFF, die wir parallel dazu weiterentwickeln werden. Nachdem wir diese Technologie zur Reife gebracht haben, ist es nun an der Zeit, Sie auf diese Reise in die Zukunft der Fertigung mitzunehmen.“

Ankündigung neue 3D-Druck-Technologie von BCN3D
Das 3D-Druck-Unternehmen BCN3D stellt in einer Onlineveranstaltung Anfang März die neue 3D-Druck-Technologie vor (im Bild: Ankündigung)(Bild © BCN3D).

Die Online-Veranstaltung findet am 2. März um 16:00 Uhr MEZ statt. Über den folgenden Link können Sie sich dafür anmelden: zur Anmeldung. Alle Neuheiten zu dem Thema werden auch im Anschluss im 3D-grenzenlos Magazin veröffentlicht (Newsletter abonnieren).

BCN3D kündigt neue 3D-Druck-Technologie an (Video)

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