Der norwegische Risikomanagement- und Qualitätssicherungsanbieter DNV hat eine neue Ausgabe seines Standards DNV-ST-B203 für die additive Fertigung von Metallteilen veröffentlicht. Dieser enthält grundlegende Anforderungen für die etabliertesten 3D-Druckverfahren von Metallteilen. Außerdem bietet er neue Konzepte zur Qualitätssicherung für die datengesteuerte Fertigung.

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DNV GL LogoDer norwegische Risikomanagement- und Qualitätssicherungsanbieter DNV hat laut einer Pressemitteilung eine neue Ausgabe seines Standards DNV-ST-B203 für den 3D-Druck von Metallteilen veröffentlicht. Der Standard ist das Ergebnis eines gemeinsamen Industrieprojekts, das jetzt grundlegende Anforderungen für die etabliertesten AM-Technologien für Metallteile enthält und neue Konzepte zur Qualitätssicherung für die datengesteuerte Fertigung.

Details zur neuesten Ausgabe des DNV-ST-B203

Zusätzlich zu den beiden in der ersten Ausgabe behandelten Technologien enthält die neue Ausgabe Qualifikations- und Produktionsanforderungen für drei neue 3D-Druckverfahren und Bestimmungen für die etabliertesten Metall-AM-Technologien:

  • Directed Energy Deposition mit elektrischem Lichtbogen und Laserstrahl (DED-Arc und DED-LB)
  • Laser- oder Elektronenstrahl-Pulverbettschmelzen (PBF-LB bzw. PBF-EB)
    Binder Jetting (BJT)

Außerdem im Standard enthalten:

  • Anforderungen für die Qualifizierung kombinierter Fertigungsverfahren, wie z. B. AM-Merkmale auf Substratformen.
  • Definierte Abnahmekriterien für die zerstörungsfreie Prüfung.
  • Anleitung zur Definition von Teilefamilien, die die Gültigkeit von Qualifikationen verlängern können.
  • Anleitung zur Auswahl von Kritikalitätsklassen (AMC), die Endbenutzern helfen können, das richtige Maß an Qualitätssicherung für die jeweilige Anwendung auszuwählen.
  • Anleitung zu unkonventionellen Inspektionstechniken und In-Prozess-Überwachung, die Herstellern helfen können, Effizienz und Qualität zu verbessern und die Designfreiheit der additiven Fertigung zu erschließen.

Der Standard war der erste international akzeptierte Rahmen für die Herstellung und Verwendung hochwertiger additiv gefertigter Metallteile für die Öl- und Gas-, Schifffahrts- und Energieindustrie. Er enthält Ansätze zum Management der Qualität von additiv gefertigten Metallteilen. Jeder Ansatz basiert auf der Kritikalität der Funktion eines Teils. Die Neuauflage entstand mit dem Joint Industry Project (JIP) des DNV Technology Center Oslo, das den Namen ProGRAM JIP Phase 2 trägt und indem praktische Fallstudien parallel zur Entwicklung des Standards durchgeführt wurden, entwickelt wurde.

Stimmen der Beteiligten

Lucy Craig
Für Lucy Craig (im Bild) bietet Additive Manufacturing eine Möglichkeit, Materialverschwendung durch übermäßige Bearbeitungsvorgänge zu reduzieren (Bild © DNV).

Lucy Craig, Director, Growth, Innovation & Digitalization, Energy Systems bei DNV, sagte:

„Additive Manufacturing bietet eine Möglichkeit, Materialverschwendung durch übermäßige Bearbeitungsvorgänge zu reduzieren. Die digitale Natur der additiven Fertigung ermöglicht auch neue Wege zur Sicherstellung der Qualitätskontrolle durch Überwachung durch Sensoren und Protokollierung von Produktionstrends – was wiederum zu einem erhöhten Vertrauen in die Qualität eines Teils führen kann. Eine der Grundvoraussetzungen zur Erreichung dieser Ziele sind standardisierte Qualitätsniveaus.“

Stian Gurrik, Projektmanager ProGRAM JIP Phase 3, Technologiezentrum Oslo, Energiesysteme bei DNV, fügte hinzu:

„Die Erkenntnisse aus den Fallstudien halfen dem Projekt, wichtige Aktivitäten im Qualifizierungs- und Produktionsumfeld zu identifizieren. Neben der Unterstützung der Arbeit an der Entwicklung des Standards konnte das Projekt Teile erstellen, die in Betrieb genommen werden können. Und durch den Vergleich des Ressourcenverbrauchs durch die Teilereparatur mit dem des konventionellen Teileaustauschs zeigte das Projekt, dass es einen erheblichen Umweltvorteil geben könnte, wenn die Reparatur verschlissener Teile durch additive Fertigung ermöglicht würde. Die Arbeit wird auch in Phase 3 von ProGRAM JIP fortgesetzt, die im Juni 2022 begonnen hat und bis 2024 laufen wird.“

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