Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) plant nach Angaben ihrer Chefin Meg Whitman den Einstieg in den Markt für 3D-Drucker im Juni diesen Jahres. Eine frühere Einführung wurde wegen Problemen für die Vorbereitung eines Hightech-Fertigungsprozesses verhindert. Diese wurden jetzt gelöst. Am Dienstag berichtete Whitman gegenüber Aktionären, dass HP um diesen Monat herum eine große Ankündigung über eine Technologie der Öffentlichkeit bekanntgeben wird.

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Hewlett Packard LogoErst kürzlich berichteten wir von 3D-grenzenlos.de über einen geplanten Einstieg von HP in den Markt der 3D-Drucker. Jetzt äußerte sich HP-Chefin Meg Whitman erneut zu den Plänen von HP und nannte erstmalig Termine, wie Reuters berichtet. „Die Ankündigung soll die Phantasie der Investoren und Konsumenten beflügeln“, so Whitman.

Sie berichtete weiter, dass die hauseigenen Forscher Beschränkungen jetzt lösen konnten, welche in Zusammenhang mit Substraten standen, die im Fertigungsprozess zum Einsatz kämen und Auswirkungen auf die Haltbarkeit fertiger Produkte hätten. Die Herstellung von Prototypen und Produktionsteilen sei auf eine Weise möglich, die vorher nicht denkbar schien, erklärte die Konzernchefin ihren Anlegern.

Der Großteil der Anleger und Aktionäre von HP zeigten sich nach dem Vortrag von Whitman zuversichtlich und positiv gestimmt. Aber nicht alle scheinen den Kurs von HP gut zu heißen. Einige Kritiker betrachten den 3D-Druck noch immer als Science-Fiction-Technologie, überbewertet und unreif, weshalb sie noch nicht bereit für den Konsumentenmarkt sei.

Die Ankündigung soll die Phantasie der Investoren und Konsumenten beflügeln. (Meg Whitman, CEO und Präsidentin von Hewlett-Packard)

Nach Schätzungen von HP-Verantwortlichen dürften die weltweiten Verkäufe von 3D-Druckern, 3D-Drucksoftware und 3D-Druck-Diensten im Jahr 2021 ein Marktvolumen 11 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Jahr 2012 belief sich das Volumen auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Diese Einschätzungen zur Entwicklung des Marktwertes der 3D-Drucker ähneln sich mit verschiedenen anderen Marktstudien zum 3D-Druck.

Der in einer frühen Phase befindliche 3D-Drucker-Markt würde derzeit von einer Anzahl kleinerer Hersteller dominiert, wie MakerBot, einem Geschäftsbereich des 3D-Drucker-Konzerns Stratasys, welches sich das Ziel gesetzt hat mehr kostengünstige 3D-Geräte an Konsumenten zu verkaufen. Namhafte Vertragshersteller wie Flextronics nutzen bereits die Technologie um Prototypen oder Geräte für Firmenkunden zu fertigen.

Im Februar berichtete Martin Fink, der CTO von HP, auf der Firmenseite dass der Konzern viele Möglichkeiten des 3D-Drucks erforschte und eine wichtige Rolle in dieser Entwicklung spielen wird. Der 3D-Druck sei Fink zufolge noch immer eine unreife Technologie, welche allerdings eine magische Aura besitze. Die ScienceFiction-Idee einfach Dinge mittels Knopfdruck zu erschaffen überzeuge die Menschen und würde für die 3D-Drucktechnologie sprechen.

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