Das 3D-Druckunternehmen Essentium ist einen Vertrag mit der U.S. Air Force eingegangen, um fortschrittliche additiv gefertigte Lösungen herzustellen. Diese sollen für Anwendungen in den Bereichen Werkzeugausrüstung, Bodenunterstützung, Wartung, Reparatur und -überholung (MRO) sowie flugzertifizierten Teilen für Militärflugzeuge und Bodenfahrzeuge sowohl durch die U.S. Air Force als auch durch das National Guard Bureau (NGB) genutzt werden.

Ersparnisse in Millionenhöhe

Die U.S. Air Force und das NGB sparen durch diesen mehrjährigen Kooperationsvertrag mehrere Millionen US-Dollar. Es sind 3D-gedruckte Lösungen geplant, bei denen für den Einsatz im Flugzeug zertifizierte Materialien verwendet werden. Die 3D-gedruckten Teile sollen dabei in gleichbleibender Qualität schnell und wirtschaftlich entstehen.

Der Vertrag ist Teil der STRATFi-Initiative. Mehr als 550 Millionen USD (465 Millionen EUR) wurden kürzlich zur strategischen Finanzierung eingesetzt, um „Big Bet“-Technologien zu identifizieren. Diese sollen die US-Luftwaffe und die Luftstreitkräfte voranbringen. Mit dem Vertrag wird dem NGB geholfen, Teile alternder Flotten von Luft- und Bodenfahrzeugen schneller zu produzieren. Im Mai haben wir darüber berichtet, dass die U.S. Army UH-60L Black Hawk-Hubschrauber zerlegt, um Ersatzteile zukünftig mit dem 3D-Drucker herzustellen.

Ersatzteile für alternde Flugzeuge

Essentium HSE-Systeme
Das Essentium-U.S. Air Force-Projektteam wird mit der 3D-Druckplattform High Speed Extrusion (HSE) (im Bild) und neuen Materialien Prozesse testen und entwickeln (Bild © Essentium).

Für viele alternde Flugzeuge sind Ersatzteile knapp. Hersteller nehmen die Produktion nur selten wieder auf, da kaum jemand in ausreichend rentablen Mengen nachbestellt. Der 3D-Druck soll hier als Lösung dienen. Statt alte Flugzeuge auszuschlachten, um noch an Ersatzteile zu kommen, können mit der additiven Fertigung die benötigten Teile vergleichsweise kostengünstig individuell hergestellt werden.

Das Essentium-U.S. Air Force-Projektteam wird mit der 3D-Druckplattform High Speed Extrusion (HSE) und neuen Materialien Prozesse testen und entwickeln. Das ermöglicht schnelle Teileproduktion vor Ort und verkürzt die Zeit, die für die Zertifizierung neuer Materialien für den Einsatz im Flug benötigt wird.

Ingenieure von Essentium werden außerdem ihr Fachwissen in der Materialwissenschaft nutzen, um Ersatz für militärisch-spezifische Materialien wie Phenolharze anzubieten. Das Team will die vierfache Menge an Materialien in kürzester Zeit zu geringeren Kosten zertifizieren, als dies bisher der Fall war.

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