Gegründet im Jahr 2011, hat sich Ultimaker seit dieser Zeit rasant entwickelt. Das Unternehmen setzt weiterhin auf die Open Source Philosophie, welche beinhaltet, dass alle Pläne für die Öffentlichkeit zugänglich sind, um DIY-Verbesserungen zu ermöglichen. Gegründet wurde die Firma von Siert Wijnia, Erik de Bruijn und Martijn Elserman.

Die 3D-Drucker des Herstellers richten sich in erster Linie an Heimanwender, doch 70 Prozent werden an Unternehmen verkauft und 20 Prozent gehen an Institute wie beispielsweise die Harvard University, Yale oder der TU Delft.
Das Unternehmen beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter und unterhält zwei Produktionsstandorte, zum Einen im niederländischen Zaltbommel, zum Anderen in Boston. Der Bostoner Standort bedient den US-Markt. Im Jahr 2015 hatte der Hersteller mit Fbcr8 einen Vertrag für Support, Montage und Vertrieb unterzeichnet.
Die EIB unterstützt ausschließlich Projekte, die mit den Zielen der EU übereinstimmen. Die Innovationskraft von Ultimaker passt klar in diese Vision. Das Darlehen von 15 Millionen Euro dient der Forschung und Wachstumsfinanzierung. In der Mitte nächsten Jahres erwartet die Firma eine größere Investitionsrunde. Zahlreiche Ultimaker-Bauteile werden individuell maßgeschneidert für professionelle Kunden hergestellt, die Entwicklung kann hier durchaus bis zu 1,5 Jahre in Anspruch nehmen.
Quelle: www.eib.org






