In den USA stehen die Sicherheitsbehörden einem ungelösten Kriminalfall gegenüber, bei dem das gesperrte Handy des Mordopfers helfen könnte. Der Zugang zum Smartphone wurde mit einem Fingerabdruck gesichert – eine Sicherheitsfunktion moderner Smartphones.

Fingerabdruck aus 3D-Drucker
Künstlicher Fingerabdruck aus einem 3D-Drucker (Bild © Anil Jain/Michigan State University)

Nach einem Bericht der Zeitung „The Guardian“ soll jetzt ein mit einem 3D-Drucker nachgebauter Finger des Mordopfers das Handy entsperren um Zugriff auf die wichtigen Daten erlangen zu können.

Der künstliche Finger wird von Forschern der Michigan State University mit einem 3D-Drucker aus einem speziellen weichen Kunststoff erstellt. Der Kunststoff weist die gleichen Eigenschaften wie die menschliche Haut auf. Die gedruckte Fingerkuppe wird am Ende mit einer hauchdünnen Schicht eines leitfähigen Metalls wie Kupfer, Gold oder Silber beschichtet um die gleiche Leitfähigkeit wie beim realen Vorbild zu erreichen.

Auf Basis eines 2D-Fingerabdrucks werden die erforderlichen 3D-Strukturen für den 3D-Finger errechnet. Die Polizei wird zehn 3D-Fingerkuppen des Mordopfers erhalten um damit das Smartphone entsperren zu können.

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Kommentar(e) zum Beitrag
    1. Hallo Claudio,

      da sich die Michigan State University an dem Projekt beteiligt, die sich schon häufiger im Bereich des 3D-Drucks „aufgefallen“ sind, gehe ich nicht von einem Fake aus. Die Gründe können ganz unterschiedlich sein. Finger bis zur Unkenntlichkeit verbrannt oder verstümmelt, sodass kein Fingerabdruck mehr möglich ist. Verwesung. Leicht in Stücke aufgefunden, ohne Hände. Und so weiter. Wie hilft dann der 3D-Druck? Auf Basis von Fingerabdrücken aus der Wohnung lässt sich ein dreidimensionales Modell von einem Finger um eben diesen Abdruck anreichern. Das Ergebnis ist ein Finger, der womöglich nicht 1:1 dem Finger des Opfers ähnelt, aber – und das ist der Punkt – den gleichen Fingerprint aufweist.

      Viele Grüße,
      Marcel

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