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Revolutionäres aus der Medizin: Schilddrüsen mit dem 3D-Drucker hergestellt

„Bioprinting“ heißt die neue Revolution in der Medizin, bei der mithilfe von 3D-Druckern Organe ausgedruckt werden, die später bei Transplantationspatienten eingesetzt werden können. Dem Unternehmen 3D Bioprinting Solutions ist es jetzt gelungen künstliche Schilddrüsen herzustellen.

Logo 3D Bioprinting SolutionsDas russische Unternehmen 3D Bioprinting Solutions hat schon im November vergangenen Jahres angekündigt Ende März 2015 die erste künstliche Schilddrüse aus dem 3D-Drucker in eine Maus einzusetzen. Nun hat es das Unternehmen unter der Leitung von Vladimir Mironov tatsächlich schon am 12. März geschafft seine Versprechung einzuhalten. In einer Pressekonferenz gab das Bioprinting-Unternehmen an eine Schilddrüse „ausgedruckt“ zu haben.

3D Biorpinting Solutions 3D-Drucker

Die Herstellung künstlicher Organe, wie eine Schilddrüse, könnte die Medizin von Grund auf verändern (Bild © bioprinting.ru)

Der nächste Schritt des Unternehmens ist es nun dieses künstlich hergestellte Organ in eine lebende Maus einzusetzen. 3D Bioprintig Solutions geht davon aus, dass dies schon sehr bald möglich sein wird. Die Ergebnisse dieser Studie sollen schon vom 9. bis zum 10. Juli in der zweiten Internationalen Bioprinting Konferenz in Singapur vorgestellt werden.

Das Team aus Wissenschaftlern hat sich aufgrund der einfachen Struktur für die Schilddrüse entschieden, zudem ist Schilddrüsen-Krebs die 16. am meist diagnostizierte Krebsart weltweit. Allein 2012 waren 300.000 Menschen davon betroffen. Die Herstellung dieses Organs mithilfe des 3D-Druckers könnte die Medizin und auch das Leben vieler Patienten verändern.

Die Drüsen werden aus Stammzellen hergestellt, die man mithilfe von Fettzellen erhält. Diese werden dann mit einem Hydrogel gemischt und dann in eine Extrusionsmaschine eingelegt, die dann die Drüse Schicht für Schicht erstellt. Haben die Zellen einmal die richtige Form, löst sich das Gel auf und übrig bleibt nur noch das benötigte Organ. Die Abstoßungsgefahr durch den Körper soll dabei sehr gering sein, da das Organ aus körpereigenen Stammzellen besteht. Die Wissenschaftler arbeiten derzeit auch an der Herstellung einer Leber. 2018 dürfte man mehr Informationen dazu erwarten.

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