Kosten senken, Zeit sparen: Ford und das Berliner Softwareunternehmen trinckle automatisieren Designprozess für 3D-gedruckte Werkzeuge und Fertigungsmittel

Beim renommierten USAutomobilhersteller Ford kommen additiv gefertigte Werkzeuge und Fertigungsmittel seit Jahren bei Montage und Produktion zum Einsatz. Dabei fallen für die Entwicklung der Konstruktionsdaten bis zu 50 % der Kosten an. Jetzt kooperiert Ford mit dem Berliner Softwareunternehmen trinckle, um die Anwendungen des 3D-Drucks zu skalieren und die Konstruktionserstellung zu automatisieren.

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Der 3D-Druck wird immer öfter bei der Fertigung von Hilfs- und Produktionsmitteln verwendet. Die Vorteile dieser Anwendungsmöglichkeiten liegen klar auf der Hand – eine schnelle Verfügbarkeit im Bedarfsfall, geringeres Gewicht als bei herkömmlich hergestellten Vorgängern und vergleichsweise geringere Produktionskosten. Laut einer Pressemitteilun von trinckle werden heute mehr als 50 verschiedene 3D-gedruckte Werkzeuge allein bei Ford in Serienfertigung eingesetzt. Für 3D-gedruckte Fahrzeugteile erhielt Ford bereits eine Auszeichnung und reichte auch für ein neues Leichtbau-3D-Druckverfahren ein Patent ein.

Kostensenkung nicht das einzige Ziel von Ford

Raphael Koch und Lars Bognar sind bei Ford Research & Advanced Engineering Europe die verantwortlichen Ingenieure, die sich mit der Kostensenkung alleine nicht zufriedengeben wollten, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb sahen sie sich den Einsatz von 3D-Druck ganzheitlich an der Typenlehre genauer an. Die Typenlehre ist ein Handwerkzeug, mit welchem Serien- und Fahrzeutypbezeichnungen auf der Karosserie des Fahrzeugs positioniert werden. So entsteht pro Werkzeug im Zuge der manuellen Konstruktion bis zu 50 % der Gesamtkosten. Dabei müssen diese Werkzeuge für jede Sonderedition und jede neue Serie separat konstruiert werden, um millimetergenau die entsprechenden Bezeichnungen zu positionieren, wobei alleine die Designerstellung bis zu 4 Stunden in Anspruch nimmt.

Logo von paramate
Trinckle entwickelt zur automatisierten Konstruktion von AM-Designs industrieübergreifende Software-Applikationen mit der Cloud-Software paramate (Bild © trinckle).

Hier kamen die Ingenieure auf trinckle. Trinckle ist ein Softwareunternehmen aus Berlin, das auf Produktkonfiguration und automatisiertes Design im 3D-Druckbereich spezialisiert ist. Schon mehrfach hatte das 3D-grenzenlos Magazin über trinckle berichtet. Das Berliner Unternehmen entwickelt zur automatisierten Konstruktion von AM-Designs industrieübergreifende Software-Applikationen mit der Cloud-Software paramate. In Zusammenarbeit mit Ford erarbeitete trinckle zur effizienten Produktion von Typenlehre innerhalb von wenigen Minuten eine interne Anwendung.

Produktionszeit als kostbarer Input

Der Nutzer trägt lediglich innerhalb einer intuitiven Benutzeroberfläche die Daten der zu platzierenden Schriftzüge und der Karosserie ein. Anschließend fügt er per Mausklick einige Standardelemente hinzu, wie um Beispiel Beschriftungsfelder, Anschläge zur Positionsbeschränkung oder Magnetaufnahmen zur Fixierung. Daraufhin generieren die Algorithmen der paramate Software automatisch die Werkzeuggeometrie.

Der Designprozess dauert lediglich zehn Minuten und nicht mehr zwei bis vier Stunden, wobei die Handhabung so einfach ist, dass weder die Expertise im AM-gerechten Design noch die Qualifikation eines CAD-Konstrukteurs erforderlich sind, um schnell und günstig ein funktionsfähiges Werkzeug zu produzieren. So sind auch Montagelinie-Mitarbeiter in der Lage, selbst ihre Werkzeuge herzustellen.

Gemeinsam mit trinckle ist Ford auch auf der formnext 2018 am trinckle Stand C07 in Halle 3.0 vertreten. Über alle 3D-Druck-Neuheiten der diesjährigen formnext berichten wir tagesaktuell in unserem 3D-grenzenlos Magazin und im kostenlosen Newsletter (hier anmelden).

Tablet mit trinckle Software, daneben additiv gefertigtes Werkzeug
Mit der Kooperation mit trinckle möchte Ford den Designprozess bei additiv gefertigten Werkzeugen automatisieren (Bild © trinckle).

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