In einem bedeutenden Schritt hat GE Additive, bekannt für seine Innovationen im Bereich der additiven Fertigung, über die wir schon mehrfach im 3D-grenzenlos Magazin berichteten, eine umfassende Rebranding-Initiative angekündigt. Das Unternehmen, das zukünftig als Colibrium Additive auftreten wird, hat diesen Schritt nach der Aufspaltung von General Electric in drei unabhängige Unternehmen gemacht, die Anfang dieses Monats abgeschlossen wurde.

Colibrium Additive, eine Bezeichnung, die aus den Worten „collaborative“ (kooperativ) und „equilibrium“ (Gleichgewicht) abgeleitet ist, soll die Kernkompetenzen des Unternehmens widerspiegeln. Das Unternehmen betont seine Rolle als Partner an der Seite seiner Kunden auf ihrem Weg in der additiven Fertigung und zielt darauf ab, zuverlässige und skalierbare Produktionslösungen zu bieten. Diese Namensänderung spiegelt nicht nur eine neue Identität wider, sondern steht auch im Einklang mit der Gesamtausrichtung der Marke GE Aerospace. GE Aerospace, GE Vernova und GE HealthCare werden dabei als eigenständige Unternehmen tätig sein, wobei Colibrium Additive unter das Dach des erstgenannten Unternehmens fällt.

3D-Druckprozess bei Colibrium Additive mit fortschrittlicher Technik
Innovative additive Fertigungstechnologie in Aktion bei Colibrium Additive, ehemals bekannt als GE Additive, die die Führungsrolle in der Entwicklung zuverlässiger und skalierbarer Herstellungsverfahren im 3D-Druckbereich behauptet (Bild © Colibrium Additive).

Verabschiedung traditioneller Marken

Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Colibrium Additive die beiden bekannten Marken Concept Laser und Arcam EBM auslaufen lassen (wir berichteten). Diese Marken wurden ursprünglich 2016 von GE übernommen und waren seitdem unter dem Dach von GE Additive tätig. Des Weiteren hat die AP&C-Pulvergeschäftssparte eine geringfügige Markenerneuerung erfahren, die nun unter dem Zusatz „a Colibrium Additive business“ firmiert.

Stimmen aus dem Unternehmen

Shaun Wootton, der Leiter für Kommunikation bei Colibrium Additive, und Alexander Schmitz, CEO des Unternehmens, haben sich beide zu dieser Veränderung geäußert. Wootton betonte, dass der Zeitpunkt für eine Veränderung reif war, besonders nach der Aufspaltung von GE. Schmitz fügte hinzu, dass trotz des neuen Namens der Fokus unverändert auf den Kunden, Qualität und Zuverlässigkeit liegt. Weiterhin strebt das Unternehmen an, weiterhin eine führende Rolle in der Branche der additiven Fertigung einzunehmen und diese positiv zu beeinflussen.

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