Der international tätige US-Mischkonzern General Electric (GE) plant seine Aktivitäten im Gesundheitswesen weiter auszubauen. Dafür sucht es nach neuen Ideen und Lösungen, die das Unternehmen vor allem in den Bereichen 3D-Druck, künstlichen Intelligenz und in der Patientenüberwachung sieht. Wir stellen die Pläne von GE einmal genauer vor.

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General Electric (GE) kündigte vor einem Jahr an, die Aktivitäten im Gesundheitsbereich in ein eigenständiges Unternehmen auszulagern. Im Februar verkaufte General Electric dann sein Biopharmageschäft im Wert von 21,4 Mrd. USD an Danaher.

GE will sich im Gesundheitswesen auf Bildgebung, Ultraschall, Life-Care-Lösungen, pharmazeutische Diagnostik und Unternehmenssoftware und -lösungen konzentrieren, wie das Magazin „Medtechdive“ berichtet. Bei einer Präsentation vor Investoren sagte General Electric dem Magazin zufolge jetzt ein jährliches Wachstum im Bereich von bis zu 4% voraus.

General Electric in Europa

Im Dezember 2017 eröffnete General Electric sein erstes 3D-Druck-Zentrum in Garching. In Europa geht GE von einem Wachstum bei Digital- und KI-Lösungen aus, und möchte so seine Produktivität steigern. Eine mehrjährige Vereinbarung mit Affidea, einem führenden Anbieter von Bildgebungs-, Ambulanz- und Krebsbehandlungsdiensten soll neue Geräte im Netzwerk des französischen Unternehmens in ganz Europa installieren.

General Electric in Pittsburgh
Diese Visualisierung zeigt die „Pittsburgh Business Times“ zum Thema des neuen Zentrums für Additive Fertigung von General Electric in Pittsburgh (Bild © Pittsburgh Business Times).

Eine Verlagerung in Richtung Precision Health soll dem Unternehmen neue Wachstumschancen im Gesundheitsgeschäft bringen. Eine proaktive Überwachung von Patienten soll Patienten schon vor dem Krankwerden im Auge behalten. Mit künstlicher Intelligenz will GE präzisere diagnostische Entscheidungen treffen und große Datenmengen rationalisieren, die an vielen verschiedenen Orten verstreut sein werden.

Eine 510 (k)-Zulassung für eine Reihe von AI-Algorithmen soll es möglich machen, kollabierte Lungen auf Röntgenbildern nachzuweisen. Die FDA-Zulassung gilt für die Algorithmen, die im mobilen Röntgengerät Optima XR240amx von GE integriert sind. Die Technologie hilft Krankenhäusern, Fälle mit hoher Priorität zu identifizieren und die Behandlung zu beschleunigen.

Investitionsabkommen

Weiter gab GE drei neue Investitionsabkommen mit Formlabs, CMR Surgical und Decisio Health bekannt, bei der GE sein diagnostisches Know-how einbringt, mit der die Patientenversorgung präzisiert werden soll. Mit 3D-Druckern von Formlabs werden anatomische Modelle mit Daten gedruckt, die von der Advantage Workstation von GE Healthcare importiert werden. Im November stellte Formlabs mit dem Form 3B einen neuen 3D-Drucker für Zahntechniker vor.

Als Minderheitsinvestor ist GE an der kürzlich durchgeführten Finanzierungsrunde von 240 Millionen US-Dollar beteiligt für das Surgical Versius-Robotersystem von CMR. Dabei handelt es sich um eine kleine, modulare günstige Plattform, die Traumata verringern und die Genesungszeiten von Patienten verkürzen soll.

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