Der Makness 3D-Drucker mit Kapselsystem (Bild © Makness).

Auch der 3D-Drucker von Makness hat ein Kapselsystem. Das bedeutet, anstelle von Filamentspulen, wie bei den meisten Desktop-FDM-3D-Druckern verwendet, verwendet der Makness 3D-Drucker Filament-Kapseln. In jeder Kapsel befindet sich genau so viel Material, wie für eines der Modelle aus dem exklusiven Katalog benötigt wird. Dieser Ansatz kann verschwenderisch wirken in Bezug auf die zusätzlichen Verpackungen für kleine Filamente, jedoch ist der MK I 3D-Drucker und das Filament-System auf Familien ausgerichtet, die ein einfaches Drucksystem benötigen.

Der MK I 3D-Drucker besitzt einen patentierten, automatischen Einfügemechanismus, der es dem Anwender ermöglicht, die Fadenkapsel einfach auf die Halterung zu platzieren und der 3D-Drucker führt den Faden automatisch in den Extruder ein.

Filamente und Möglichkeiten

Ansprechend ist der 3D-Drucker für Eltern, die einen einfachen 3D-Drucker für ihre Kinder suchen, weil das Unternehmen schon viele Optionen anbietet. Es gibt 13 verschiedene Farben, viele Filament-Typen, zum Beispiel PLA-Kunststoff, Holzverbundwerkstoffe, metallische Kunststoffe oder sogar gummiähnliche Kunststoffe. Außerdem gibt es die Kapseln in zwei verschiedenen Größen. Dies zeigt das Unternehmen auf ihrer Kickstarter-Seite.

Wie man die Filament-Kapsel in den MK I 3D-Drucker einführt (Bild © Makness).

Der MK I 3D-Drucker ist ein stilvolles, kompaktes Gerät mit WiFi-Anschluss und einem Dual-Extrusionssystem. Letztere ermöglicht es den Benutzern einen 3D-Druck mit zwei Farben und die beiden Düsen können gemeinsam für größere Modelle verwendet werden. Nach der Inbetriebnahme verfügt das MK I über ein patentiertes Nachkühlsystem, das frische Luft auf den fertigen Druck bläst, so dass der Druck so schnell wie möglich entfernt werden kann.

Technische Eigenschaften

Weitere Spezifikationen sind ein Bauvolumen von 200 x 200 x 200 mm, eine Druckgeschwindigkeit von 100 mm / Sekunde, eine Druckgenauigkeit von 0,06 mm, einen geschlossenen Bauraum mit einer magnetischen Tür und eine benutzerfreundliche LCD-Anzeige. Im Hinblick auf das Betriebssystem des 3D-Druckers benötigt der Makness keine spezielle Software, sondern bietet eine Online-Schnittstelle, über die Benutzer Modelle auswählen und ausdrucken können.

Der Online-Katalog mit den Modellen von Makness (Bild © Makness).

Nach der Inbetriebnahme müssen sich Benutzer lediglich mit ihren Netzwerk-Anmeldeinformationen für ihre Website anmelden und haben Zugriff auf den 3D-Modellkatalog. Sobald der Benutzer ein Modell ausgewählt hat, lässt sich der 3D-Druck einfach mit Klick auf die Schaltfläche „Jetzt drucken“ starten.

Der 3D-Modellkatalog von Makness besteht aus einer Reihe von Originalmodellen, die vom Makness-Team entworfen wurden und die eigenen Angaben zufolge vor der Aufnahme in den Katalog umfangreich auf Eignung für den 3D-Druck getestet werden.

Geld verdienen mit 3D-Modellen

Das team von Makness (Bild © Makness).

Natürlich sind die Benutzer nicht durch das, was im Katalog angeboten wird, begrenzt. Das Startup-Unternehmen erklärt, dass eigene 3D-Designs einfach in den Katalog geladen werden können und jeweils vom Makness-Team überprüft werden, damit jedes Modell auch perfekt mit dem MK I gedruckt werden kann. Auf diese Weise kann man sogar als Freelancer Geld verdienen, da das Modell pro Download Geld erhält.

Finanzierung via Crowdfunding

Durch seine Kickstarter-Kampagne hofft das Unternehmen Makness, bis zum 12. April 150.000 Euro zu bekommen, um seinen Desktop-3D-Drucker in Produktion zu bringen. Sponsoren erhalten das Versprechen, den MK I 3D für 649€ inklusive acht Kapseln zu erhalten. Es gab auch ein Frühbucher-Angebot, der aber leider schon erschöpft ist. Während dieser Early Bird-Kampagne wurde der 3D-Drucker für 449€ angeboten. Wenn die gesamte Kampagne ein Erfolg ist, erhalten die Sponsoren ihren MK I 3D-Drucker ab September 2017. Wir von 3D-grenzenlos halten auf dem Laufenden.

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