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Das Voronoi-Diagramm: Muster aus der Mathematik auf den 3D-Druck übertragen

Marshell Peck von Protobuilds hat das mathematische Muster hinter den Voronoi-Diagrammen auf verschiedene 3D-Objekte übertragen. Dabei sind außergewöhnliche Formen herausgekommen.

Hase in Voronoi-Muster

Vorher-Nachher-Ansicht eines 3D-Objekts (Bild © protobuilds.com )

Der ukrainische Mathematiker Georgi Feodesjewitsch Woronoi ist neben vielen anderen Leistungen vor allem für das sogenannte Voronoi-Diagramm bekannt. Vereinfacht gesagt, beschreibt das Voronoi-Diagramm die Zerlegung eines Raumes in separate Regionen, die wiederum durch die vorgegebene Menge an Punkten des Raumes bestimmt werden. Jede Region wird erneut durch verschiedene mathematische Definitionen bestimmt, wodurch am Ende das Voronoi-Diagramm entsteht.

Das Voronoi-Diagramm wird in den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen wie der Biologie, Chemie, Metereologie, Architektur und der Mathematik verwendet. Nun findet das Modell auch im 3D-Druck Beachtung. Marshell Peck von ProtoBuilds hat sich den Voronoi-Diagrammen angenommen und versucht sie auf den 3D-Druck zu übertragen.

3D-Modell Voronoi

Reduzierte Polygone bei dem 3D-Objekt „Hase“. Ansicht in Autodesk. (Bild © protobuilds.com )

Ziel für Peck war es aus den ursprünglichen 3D-Modellen, durch das Hinzufügen des mathematischen Schemas von Voronoi, organisch aussehende Objekte zu erzeugen. Aus diesem Grund übertrug er das Schema hinter den Voronoi-Diagrammen auf die STL-Dateien seiner 3D-Modelle. Resultat dieser Methode war es, dass die Anzahl der Polygone der 3D-Objekte stark reduziert wurde und das Aussehen des Modells gemäß der mathematischen Formel hinter den Voronoi-Diagrammen angepasst wurde.

Darüber hinaus hat Peck sein Vorgehen jetzt für alle Interessenten mit einem 3D-Drucker veröffentlicht. Wer also Interesse hat seine 3D-Objekte zu modifizieren kann über den Link das Vorgehen dieser Methode nachvollziehen und selber ausprobieren.

 

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