Nanoscribe erreichte laut einer Pressemitteilung beim „Landespreis für junge Unternehmen“ den ersten Platz. Überreicht würde dem baden-württembergischen Unternehmen aus Eggenstein-Leopoldshafen die Auszeichnung vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der L-Bank. Für den ersten Platz erhielt Nanoscribe 40.000 Euro. Das Unternehmen überzeugte die Jury sowohl mit seinem unternehmerischen Erfolgen als auch außerordentlichen Innovationen. Von Nanoscribe wurde ein Verfahren für den 3D-Druck auf Mikrochips für photonische Systeme und MEMS Aktoren entwickelt. Im Bereich des Nano-3D-Drucks zählt Nanoscribe zu den bekanntesten und innovativsten Unternehmen.

Zwei-Photonen-Polymerisation und ihre Anwendungsbereiche

Bei seiner Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) war das Unternehmen selber ein Vorreiter bei der Kommerzialisierung seiner neuartigen Technologie Zwei-Photonen-Polymerisation. Die technisch hochmodernen Geräte der Nanoscribe GmbH ermöglichen es heute Universitäten, Wissenschaftsinstituten und Industrieunternehmen Pionierarbeit zu leisten. Vor allem in der Photonik, Mikrooptik, Medizin- und Kommunikationstechnik ist die Zwei-Photonen-Polymerisation-Technologie der Schlüssel zur Erschließung von Anwendungen, die mit anderen Methoden bislang nicht realisiert werden konnten.

Nanoscribe Verantwortliche, der Ministerpräsident W. Kretschmann und Dr. A. Nawrath
Nanoscribe erreichte den 1. Platz beim baden-württembergischen Landespreis für junge Unternehmen (Bild © Nanoscribe).

Weitere Pläne von Nanoscribe

Der Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler zeigte sich hocherfreut über den ersten Platz für sein Unternehmen. Gegründet im Jahr 2007 entwickelte sich das Spin-Off des KIT zu einem Weltmarkt- und Technologieführer. Es werden seit Jahren zweistellige Millionenumsätze verzeichnet und mehr als 1.000 Forscher und Wissenschaftler setzen die 3D-Drucker an angesehenen Universitäten und Forschungsinstituten ein. Nach einem aktuellen Ranking setzen fünf von zehn Elite-Universitäten auf Nanoscribe 3D-Drucker.

Im Sommer eröffnete Nanoscribe eine Tochterfirma in Shanghai, dem nun eine weitere Tochtergesellschaft in den USA folgen soll. Einen Einzug in das den neuen ZEISS Innovation Hub, der momentan am Campus Nord des KIT gebaut wird, plant das Unternehmen für Ende 2019. Über die weitere Entwicklung des Unternehmens berichten wir wie gewohnt in unserem 3D-Druck-Newsletter (hier abonnieren).

Nanoscribe: we make small things better – Video

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