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Deutschland: Im baden-württembergischen Kirchheim begeistert 3D-Druck die Leute

In Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg begeistert ein Unternehmen namens YOP die Leute. Von 3D-Selfies über die Fertigung von Ersatzteilen und Deko-Artikeln können Kirchheimer die Möglichkeiten 3D-Drucker für sich entdecken.

Logo YOP - Your Own ProductsIn Kirchheim unter Teck, eine Stadt im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, bringt das Unternehmen YOP („Your own Products®“) von Claus-Dieter Lange-Schönbeck den Bürgern die Welt des 3D-Drucks ein Stück näher. Jeder kann seine Ideen in Kunststoff mit einem 3D-Drucker umsetzen lassen. Zum Beispiel ein 3D-Selfie in naturgetreuen Farben.

Der 3D-Druck der eigenen Figur dauert acht Stunden. Der Körper besteht Lange-Schönbeck zufolge aus zwei Millionen Polygonen (winzig kleine Dreiecke). Die Datei für das 3D-Abbild wird dafür vor dem Druck am Computer erstellt und später an einen 3D-Drucker übermittelt. Für eine der ersten Figuren aus dem 3D-Drucker stand seine Tochter Modell, wofür Sie vier Minuten still stehen musste, weil mit einem Tablet-PC ihre Körpermaße unter Verwendung einer speziellen App eingescannt wurden, die die Kirchheimer Zeitung „Der Teckbote“ berichtet.

In 20 Jahren haben ein Drittel der Privathaushalte einen 3D-Drucker

Selfies aus dem 3D-Drucker

YOP bietet unter anderem die Erstellung von 3D Selfies in Kirchheim, Baden-Württemberg (Bild © YOP „Your own Products®“).

Das 3D-Druckverfahren existiert seinen Angaben nach schon seit 23 Jahren und wurde bisher von der Industrie geschützt. Im Jahr 2012 liefen schließlich die Patente auf und war der Startschuss für Kreative und Technikbegeisterte, den 3D-Druck für sich zu nutzen. Der 3D-Druck ist seinen Worten noch kein Alltag in Deutschland. Bei den Kirchheimer Bürgern werden die 3D-Selfies in Form von Selbstportraits als 3D-Plastikfigur immer beliebter. Neben 3D-gedruckten Selfies können Ersatzteile für Maschinen, Deko-Artikel und vieles mehr hergestellt werden.

Das Angebot wird von einer Handvoll Unternehmen aus der Region genutzt. Mit seinem Unternehmen YOP ist der Unternehmer im neuen FabLab (Fabrication Laboratory/ Fabrikationslabor) in Wernau aktiv. In diesen Werkstätten befinden sich Geräte wie eben 3D-Drucker, die nicht jeder daheim hat und zur Umsetzung von Ideen genutzt werden. Weltweit hat sich ein Netz solcher FabLabs etabliert, wo Leute zusammen kommen, um Ideen zu entwickeln oder sich auszutauschen.

Das Wernauer FabLab befindet sich noch am Anfang. Nach Einschätzung von Lange-Schönbeck dürfte in 20 Jahren ein Drittel aller Haushalte einen 3D-Drucker besitzen, wie die Kirchheimer Zeitung Teckbote Lange-Schönbeck zitiert.

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