Nanoscribe, Spezialist für höchstpräzisen 3D-Druck, wird in den neu zu errichtenden Innovation Hub auf dem Campus Nord des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ziehen. Ziel ist es die Innovationskraft und das Wachstum in Wissenschaft sowie Industrie von Nanoscribe weiter zu stärken.

Mit Baubeginn im Frühjahr 2018 plant der Technologiekonzern ZEISS dafür am Standort ein gemeinsam genutztes Forschungs- und Produktionsgebäude zu errichten, um Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiver zu nutzen und die Ansiedlung von Hochtechnologie- und Digital-Start-ups zu ermöglichen. Weitere 3D-Druck-Unternehmen und Startups sind also denkbar. Die Inbetriebnahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen.

Der Geschäftsführer von Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, ist sich sicher, dass „das Ensemble aus einer inspirierenden Architektur, der engen Anbindung ans KIT und die Vernetzung im Hub unsere Innovationskultur weiter beflügeln wird.“ Außerdem freut er sich, wenn alle Unternehmenseinheiten, die aktuell auf verschiedene Standorte verteilt sind, wieder unter einem Dach vereint sein werden, heißt es in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos.

ZEISS Innovation Hub
Startschuss für den ZEISS Innovation Hub @ KIT. (v.li.n.re.): Martin Hermatschweiler, Geschäftsführer Nanoscribe GmbH, Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstandes der Carl ZEISS AG, Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT (Bild © ZEISS).

Das 30 Millionen Euro Objekt soll mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Nutzfläche neben Nanoscribe mehreren jungen Firmen, dem Karlsruher Institut für Technologie KIT und ZEISS, ausreichend Platz für moderne Büros, Labore und Fertigungsarbeitsplätze bieten. Das KIT, dessen dritte – mit Forschung und Lehre gleichrangige – Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Innovation Hub Ausgründungen wie Nanoscribe eine längerfristige Perspektive am Standort geben, da die heute für diese Zwecke vorhandenen Räumlichkeiten völlig ausgelastet sind. Ein guter Schritt und erfreulich, dass wir auch über Projekte in diesem Format aus Deutschland berichten können.

Nanoscribe war 2007 als erste Ausgründung aus dem KIT hervorgegangen, in 2008 erwarb ZEISS Anteile an dem Hightech-Hersteller für 3D-Drucker, der sich binnen kürzester Zeit zum weltweiten Markt- und Technologieführer in diesem Bereich entwickelte. Heute zählen internationale Top-Universitäten, renommierte Forschungseinrichtungen und Innovatoren in der Industrie in über 30 Ländern zum Kundenkreis des prosperierenden Unternehmens. In Kürze werden auch Niederlassungen in den USA und China errichtet sein. 3D-grenzenlos berichtet regelmäßig über die Entwicklungen von Nanoscribe (Newsletter abonnieren).

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