Das US-Unternehmen und Hersteller von Beleuchtungssystemen North American Lighting (NAL) arbeitet seit Beginn des Jahres 2022 mit dem 3D-Drucker METHOD X vom 3D-Drucker-Hersteller MakerBot. Mit der Einführung von 3D-Druck profitiert das Unternehmen von einer schnelleren und effizienteren Teileproduktion. In einer ausführlichen Fallstudie beschreibt MakerBot, in welchen Bereichen der 3D-Druck bei NAL eingesetzt wird und wie das Unternehmen aus der Automobilindustrie davon profitiert.

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Der Hersteller von Beleuchtungssystemen für Fahrzeughersteller, North American Lighting (NAL), der zur Koito Group gehört, nutzt den 3D-Druck von MakerBot, um für eine effizientere Montageproduktion zu sorgen. Dazu hat das Unternehmen laut einer Fallstudie von MakerBot den METHOD X 3D-Drucker erworben. NAL verfügt über acht Einrichtungen in den USA, in denen es sein technisches Design-Know-how und die hochmodernen Produktionskapazitäten für fortschrittliche Beleuchtungstechnologie für Kunden wie Ford und GMC nutzt. Dabei sind Präzision und Geschwindigkeit entscheidend.

Einstieg in den 3D-Druck mit MakerBot

Joey Carpenter, Techniker für Produktionstechnik, verlagerte die Werkzeugproduktion mit dem 3D-Druck intern und reduzierte damit potenzielle Unterbrechungen. Als er Anfang 2022 den METHOD X-3D-Drucker kennenlernte, war 3D-Druck noch Neuland für ihn, heißt es in der Fallstudie. Jetzt ist er für die Roboterkonstruktion verantwortlich, führt End-of-Arm-Werkzeuge für Produktionsabläufe bei Neueinführungen ein und hat sich in den wenigen Monaten zum Experten entwickelt. Vor dem Jahr 2022 griff das Team auf externe Anbieter zurück. Diese entwarfen das benötigte Teil, stellten es her und sendeten es an NAL. Das konnte oft mehrere Wochen dauern, führte zu Verzögerungen, weshalb das Team Zeitpläne öfter neu anpassen musste.

Autoscheinwerfer
Der Hersteller von Beleuchtungssystemen für Fahrzeughersteller NAL nutzt seit Beginn des Jahres 2022 den 3D-Druck von MakerBot (im Bild: Autoscheinwerfer)(Bild © Screenshot aus Video in der Quelle).

Carpenter sagte:

„Mit einem 3D-Drucker verringerte sich die Wartezeit deutlich. Wir können nun ein End-of-Arm-Tool in 12 Stunden bauen, was neben der Zeit auch die Kosten deutlich reduziert. Ein Teil aus Nylon-Kohlefaser zu drucken, kostete ein Drittel von dem, was wir für ausgelagert produzierte Aluminiumteile bezahlt haben.

Der 3D-Druck half uns, unsere Gemeinkosten um die Hälfte zu senken, weil wir keine überschüssigen Teile mehr lagern müssen. Wir reduzierten unseren Teilebestand um die Hälfte und lagerten unsere Werkzeugdesigns digital. Dadurch können wir einfach und schnell auf sie zugreifen, sie wiederholen und bei Bedarf drucken. Statt wochenlang zu warten, schafften wir es, die Teileproduktion vom Design zur Montage auf fünf Tage zu reduzieren.“

In der Fabrik in Flora, Illinois, werden jährlich rund 200 Greifwerkzeuge eingesetzt. Durch die Verlagerung der Werkzeugproduktion ins eigene Haus kann das Team deutlich an Kosten und Zeit sparen.

Carpenter erklärte weiter:

„Wir stellen fest, dass es sehr einfach ist, Aluminium durch Kohlefaserteile zu ersetzen. In Bezug auf Gewichtsreduzierung und Haltbarkeit ist Kohlefaser mit Aluminium vergleichbar. Mit dem LABS-Extruder, den MakerBot- und Jabil-Materialien, die auf dem METHOD X angeboten werden, haben sich die Toleranzen und die Konsistenz der Drucke verbessert.“

Mann hält Greifer
Mit dem 3D-Druck konnte NAL bisher deutlich an Kosten und Zeit einsparen (im Bild: Mann hält Werkzeuggreifer)(Bild © NAL).

Nesting-Blöcke aus dem 3D-Drucker

Das Montage- und Beleuchtungsteam von NAL, das sich ebenfalls in der Fabrik in Flora befindet, verwendet den 3D-Drucker zur Herstellung von Nesting-Blöcken für die Montagelinie. Diese werden dazu eingesetzt, um Teile, während die Maschine arbeitet, an Ort und Stelle zu halten. Vor der additiven Fertigung musste das Team von NAL einen Toolshop-Anbieter hinzuziehen. Dieser hat das Teil dann entworfen und gebaut, auf ein Angebot für die Genehmigung des Teils gewartet und es dann als Endprodukt geliefert. Laut Dee Jay Griffith, Techniker für Fertigungstechnik, dauerte das vier bis sechs Wochen und war sehr teuer. Mit dem METHOD X – 3D-Drucker kann das Unternehmen das nun für 10 % der Kosten drucken.

Mann steht neben METHOD X 3D-Drucker
Für Carpenter war der 3D-Druck noch neu, als er ihn Anfang 2022 kennenlernte (im Bild: Mann steht neben METHOD X 3D-Drucker)(Bild © NAL).

Griffith erklärt:

„Wir haben diese Maschine bereits amortisiert und wir haben sie erst seit ein paar Monaten. Nur in der Einsparung dessen, was wir bereits gedruckt haben, ganz zu schweigen von der Zeit, die wir dadurch gespart haben, dass wir es selbst tun, anstatt darauf zu warten, dass ein Geschäft kommt, um es fertigzustellen.“

3D-Druck bei North America Lighting (Video)

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