Der 3D-Druck-Dienstleister Protolabs hat die Geschäftszahlen aus dem Vorjahr veröffentlicht und gab an, dass er im Geschäftsjahr 2021 den bisher höchsten Jahresumsatz erzielt hat. Zum Rekordumsatz 2021 beigetragen hat unter anderem der Erwerb des 3D-Druck-Dienstleisters 3D Hubs (jetzt Hubs). Aber auch die Coronavirus-Pandemie war ein Treiber für die positiven Geschäftszahlen. Wir fassen die Zahlen zusammen.

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Der 3D-Druck-Dienstleister Protolabs hat in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass er im Geschäftsjahr 2021 den bisher höchsten Jahresumsatz erzielt hat. Die Coronavirus-Pandemie, der BREXIT und die US-Inflation haben sich auf die Fähigkeit ausgewirkt, von einer steigenden Nachfrage zu profitieren. Die stark steigende Nachfrage nach 3D-Druck-Maschinen, -Zubehör und -Dienstleistungen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie hatte zuletzt auch Formlabs in einer aktuellen Studie beschrieben. Protolabs erzielte im vierten Quartal 2021 noch einen Umsatz von 124 Mio. USD (110 Mio. EUR), was um 18 % mehr als die 105 Mio. USD (93 Mio. EUR) aus dem vierten Quartal 2020 entspricht.

Protoblabs’s Geschäftszahlen 2021 im Detail

Neue Produktionsanlage von Protolabs
Mit dem neuen Werk erweitert Protolabs seine Kapazitäten für den 3D-Druck um 60% (im Bild: Werk in Putzbrunn)(Bild © Protolabs).

Das 13-prozentige Quartalswachstum des Tochterunternehmens Hubs hat zum Teil dazu beigetragen, dass die Leistung von Protolabs in 2021 einen Umsatz von 488 Mio. USD (431 Mio. EUR) einbrachte. Das entspricht einem Anstieg von 12 % zu den 434 Mio. USD (374 Mio. EUR) aus dem Geschäftsjahr 2020. Die Aktien des Unternehmens sind in Erwartung der Veröffentlichung seiner Rekordergebnisse in den vergangenen zwei Wochen um 18 % gestiegen.

Rob Bodor, Präsident und CEO von Protolabs

„Wir sind zufrieden mit der Leistung unseres Unternehmens im vierten Quartal, die durch starkes Wachstum und einen Umsatz über unseren Erwartungen hervorgehoben wird. Wie viele Unternehmen sah sich Protolabs im 4. Quartal 2021 mit einem fairen Anteil an Herausforderungen konfrontiert, [aber] wir haben diese das ganze Jahr über gemeistert und weiter investiert.“

Protolabs weist seine Einnahmen in den Segmenten Spritzguss, CNC-Bearbeitung, 3D-Druck und Blech aus. Der Spritzguss brachte im vierten Quartal 2021 die meisten Einnahmen mit einem Umsatz von 54 Mio. USD (47,72 Mio. EUR). Die starke Erholung des Bereichs der CNC-Bearbeitung war ebenso für den großen Erfolg entscheidend.

Die CNC-Bearbeitung zählt zum am schnellsten wachsenden Segment von Protolabs im Quartal. Es wurden mit 45 Mio. USD (39,80 Mio. EUR) um 41 % mehr als die 32 Mio. USD (28,3 Mio. EUR) im Vorjahr erwirtschaftet. Probleme mit der europäischen Lieferkette und dem Brexit führten zu einer Flaute in der Produktion, die sich aktuell aber wieder auf Vor-Brexit-Niveau eingependelt hat.

Protolabs und der 3D-Druck

Im vierten Quartal 2021 gelang es Protolabs, im Bereich 3D-Druck 19 Mio. USD (16,8 Mio. EUR) zu erwirtschaften. Die Tochtergesellschaft Hubs, die seit einem Jahr zu Protolabs gehört, brachte 9,9 Mio. USD (8,75 Mio. EUR) ein, was einem sequenziellen Anstieg von 13 % gegenüber dem dritten Quartal 2021 entspricht.

Bodor erklärte weiter:

„Der Trend in Europa ist ein bisschen anders [zu dem von Protolabs], da die Dinge auf der Hubs-Seite wirklich stark sind. Im Legacy-Geschäft haben wir Kunden befragt. Sie haben es mit einem Engpass in ihren Lieferketten rund um Halbleiter und Elektronik zu tun. Während sie warten, können sie Teile von Hubs zu einem günstigeren Preis bekommen.“

3D-Druck bei Protolabs
Protolabs verarbeitet verschiedene Materialien mit dem 3D-Drucker (im Bild: 3D-Druck-Objekte aus Metall)(Bild © Protolabs).

Ohne den Einfluss von Hubs auf das europäische Geschäft von Protolabs würde der Umsatz für die Region mit 75 Mio. USD (66,27 Mio. EUR) unverändert gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 bleiben. Das US-Geschäft des Unternehmens brachte im gleichen Zeitraum 384 Mio. USD (339 Mio. EUR) ein, was auch ohne Hubs um 6 % mehr als die 345 Mio. USD (304,85 Mio. EUR) aus dem Geschäftsjahr 2020 entspricht.

Bodor erwartet, dass sich die Einkommenssteigerungen von Protolabs beschleunigen werden, da seine „Maßnahmen zur Bewältigung von Herausforderungen“ Wirkung zeigen und in einem Geschäftsjahr 2022 mit zweistelligem Wachstum gipfeln werden. Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir halten Sie über diese und andere Entwicklungen im Bereich 3D-Druck auf dem Laufenden.

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