Das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab ist an der Nasdaq gestartet. Mit 3D-Druck und anderen modernen Fertigungstechnologien konnte das innovative Unternehmen bereits einige Entwicklungen vorstellen und zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet additiv hergestellter Bauteile für Trägerraketen und Kleinsatteliten.

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Das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab startete laut einer Pressemitteilung von Rocket Lab an der Nasdaq. Gehandelt wird das innovative Unternehmen unter dem Tickersymbol „RKLB“. Das Unternehmen stellt End-to-End-Missionsdienste sowie vollständigen Satellitenbau- und Startlösungen für einen schnellen, häufigen und zuverlässigen Zugang zum Weltraum bereit. Rocket Lab ist auch bekannt dafür 3D-Druck als Fertigungslösung einzusetzen.

Rocket Lab startet an der Börse in New York

Die Fusion Deals mit der Vector Acquisition Corporation, einer börsengehandelten Special Purpose Acquisition Company (SPAC), schlossen am frühen Morgen des 25. August 2021. Wenige Stunden später eröffneten die Aktien von Rocket Lab mit 11,58 USD (9,8 EUR). Rocket Lab wurde mit 5 Mrd. USD (4,23 Mrd. EUR) bewertet. Die Marktkapitalisierung fiel um fast 10% und die Handelssitzung endete bei 10,43 USD (8,83 EUR). Am Ende lag die Marktkapitalisierung bei 4,76 Mrd. USD (4,03 EUR).

Peter Beck, CEO und Gründer von Rocket Lab, wollte nach Angaben des Unternehmen in der Pressemitteilung schon als Kind den Weltraum erobern und verwandelte seine Vision in ein rentables Raketenunternehmen mit 500 Mitarbeitern. Seit der Gründung 2006 hat sich Rocket Lab zu einem multinationalen Unternehmen entwickelt. Rocket Lab hat über 105 Satelliten für mehr als 20 öffentliche und private Organisationen in die Umlaufbahn gebracht und bisher 21 Missionen für viele Kunden durchgeführt.

Rocket Labs Start an der Börse
Das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab (im Bild) startete vor Kurzem an der Nasdaq(Bild © Rocket Lab).

Rutherford und die zweistufige Electron-Orbital-Trägerrakete

Rocket Lab war eines der ersten Unternehmen weltweit, welches bei der Entwicklung kleiner Trägerraketen auf den 3D-Druck vertrauten. Im Jahr 2015 stellte Beck Rutherford vor, das weltweit erste mit Sauerstoff/Kohlenwasserstoff betriebene Raketentriebwerk mit elektrischer Pumpe, welches 3D-gedruckte Bauteile für alle seine Hauptkomponenten verwendet. Das bedeutet auch einschließlich aller seiner Einspritzpumpen, seiner Haupttreibstoffventile und der regenerativ gekühlten Schubkammer.

Die zweistufige Electron-Orbital-Trägerrakete des Unternehmens wird heute zum Beispiel als am zweithäufigsten eingesetzte Rakete in den USA pro Jahr von den 3D-gedruckten Rutherford-Triebwerken angetrieben. Seit seiner ersten Markteinführung im Jahr 2017 hat Rocket Lab die Gesamttragfähigkeit der Electron auf 300 kg erhöht.

Rocket Lab Electron Foto
Die zweistufige Electron-Orbital-Trägerrakete (im Bild) des Unternehmens wird als zweithäufigste US-Rakete pro Jahr von den additiv gefertigten Rutherford-Triebwerken angetrieben (Bild © Rocket Lab).

Kick Stage und der Curie-Motor

Mit Kick Stage testete Rocket Lab Ende 2020 seinen neuartigen Weltraumschlepper, der entwickelt wurde, um kleine Satelliten zu präzisen und einzigartigen Umlaufbahnen zu bringen. Das Antriebssystem von Kick Stage besteht aus dem von Rocket Lab selbst entwickelten und gebauten Curie-Motor, bei dem ebenfalls 3D-Drucker in der Herstellung eine bedeutende Rolle eingenommen haben. Das druckgespeiste Triebwerk ist ein lagerbares, wieder startbares Zweitreibstoff-Flüssigtreibstoff-Triebwerk, das mit leichten Verbundtreibstofftanks und -Ventilen in einem einzigen kompakten Modul integriert ist.

3D-Druck und andere fortschrittliche Fertigungstechniken unterstützen Rocket Lab bei der Hochgeschwindigkeitsproduktion von Satelliten und Trägerraketen. Das Unternehmen hat außerdem die Photon- Satellitenplattform entwickelt, um eine Satellite-as-a-Service-Lösung mit einem Paket als schlüsselfertige Lösung bereitzustellen.

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