Neuseeland:

Rocket Lab testet Elektronenrakete mit Motor aus dem 3D-Drucker

Eine neue Elektronenrakete von Rocket Lab, mit Motorenteilen aus dem 3D-Drucker, wird noch in dieser Woche getestet. Sie soll leichter als andere Raketen von diesem Typ sein. Die Kosten wurden gesenkt und auch die Herstellungszeit war geringer. Zum Einsatz kam auch der 3D-Druck.

Der Name „It’s a Test“ wurde von Rocket Lab bewusst ausgewählt. Das Unternehmen startet die erste Elektronenrakete, die einen 3D-gedruckten Rutherford-Motor besitzt. Es ist der erste seiner Art, bei dem für alle wichtigen und funktionskritischen Komponenten der 3D-Druck verwendet wurde. Außerdem ist es die erste Rakete, die aus Neuseeland startet. Um genau zu sein, von der Halbinsel Mahia, im Osten der Nordinsel von Neuseeland. Natürlich hofft das Unternehmen, dass die Tests erfolgreich verlaufen werden, denn sie wollen bis Ende 2017 noch weitere Raketen starten.

Raketen Missions Patch
Der Name des Tests der ersten Elektronenrakete von Rocket Lab (Bild © RocketLab).

Das Unternehmen Rocket Lab stammt aus Neuseeland und wurde 2006 gegründet. Da es eine private Firma ist, lebt diese von Investitionen verschiedener Unternehmen und Personen. Für dieses Projekt starten zu können wurden hohe Investitionen getätigt, zum Beispiel Anfang dieses Jahres 75 Millionen $. Vor allem deshalb ist das Unternehmen auf vergleichsweise niedrige Herstellungskosten angewiesen bei hoher Teilequalität.

Die Elektronenrakete ist für kleine Satelliten konzipiert, denn sie hat eine Tragfähigkeit von 150 kg. In diesem Bereich ist die Anwendung von 3D-Drucker schon sehr populär, wie zahlreiche Beispiele unserer Themenseite „3D-Druck in der Raumfahrt“ zeigen. In Australien sind die Startbedingung sehr schwer vorherzusagen, deswegen gibt es ein Zeitfenster von einer Woche, dass gestern startete. Bisher war es jedoch zu windig.

Rakete von Rocket Lab
Rocket Lab Elektronenrakete (Bild © RocketLab)

Auch andere Unternehmen forschen und testen mit Motoren, die mehr und mehr Teile aus dem 3D-Drucker beinhalten. Über alle Neuigkeiten und Entwicklungen halten wir Sie weiterhin wie gewohnt auf dem neuesten Stand. (Newsletter abonnieren)

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