
Das „Samsung X“-Team wird dem Zeitungsbericht nach unabhängig von Samsung Electronics tätig sein und damit nicht direkt in Verbindung zu den Ressourcen und Abteilungen des Konzerns stehen. Die Zeitung vermutet, dass das Team aufgrund der sinkenden Gewinne im Smartphone-Geschäft des Unternehmens eingerichtet wurde. Zum Produktprotfolio außerdem zählen Samsung Drucker. Einer der globalen Hauptkonkurrenten Hewlett Packard (HP) ist erst kürzlich ins 3D-Druck-Business eingestiegen. Vermutet Samsung hier die Abfahrt des Zuges zu verpassen Rückläufige Absatzzahlen neben den Smartphones dann auch im Druckgeschäft, aufgrund dem Verschlafen von Innovationen, wäre für Samsung nur schwer zu verkraften.
Samsung „In den nächsten zehn Jahren kein 3D-Druck“
Nach früheren Berichten südkoreanischer Medien wollte Samsung in den nächsten zehn Jahren eigentlich nicht in den 3D-Druck einsteigen. Diese Auffassung scheint sich wohl nun geändert zu haben, weil das Innovationsteam jetzt an Produkten rund um den 3D-Druck arbeiten dürfte. Neben einem Samsung 3D-Drucker forscht das Team auch an der Robotik und unbemannten Drohnen (UAVs). Der Konzern hat einen zivilen und einen militärischen Geschäftsbereich.
Der 3D-Druck wird in der Technologiebranche eine wichtige Rolle spielen, wie der US-Suchmaschinenkonzern Google mit seinem Forschungslabor Google X beweist. Ein Projekt- und Forschungsteam, dass seit über einem Jahr an einem modularen Smartphone namen Project Ara arbeitet.






