Startup "3D":

Deutsches Unternehmen fertigt Steuerdüsen für Satelliten mit 3D-Druck

Das Technoligieunternehmen Heraeus aus dem hessischen Hanau präsentierte auf der Weltraumwoche der Vereinten Nationen eine Steuerdüse für einen Satelliten, die mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie gefertigt wurde.

Logo HeraueusDer Hanauer Technologiekonzern Heraueus zeigt auf der Weltraumwoche der Vereinten Nationen vom 4. Oktober bis 10. Oktober 2015 per 3D-Druck hergestellte Steuerdüsen für einen Satelliten. Als Druckmaterial werden die Edelmetalle Platin und Rhodium verwendet. Die fertigen Steuerdüsen überstehen Temperaturen von 1250 Grad Celsius und 600 Zündungen ohne  Verschleiß- oder Ermüdungserscheinungen.

Heraeus 3D-Druck
3D-Druck bei Heraeus Screenshot © YouTube/ Heraeus).

Es handelt sich um die erste Düse ihrer Art aus einem 3D-Drucker. Bislang werden Satellitensteuerdüsen in komplexen Einzelschritten hergestellt. Die Fertigung erfolge schneller und ressourcenschonender. Einen Heißfeuertest der ESA konnte die Düse vor kurzem erfolgreich überstehen und ist ein Meilenstein sowohl für Heraeus selbst als auch deren Startup „3D“.

Die Neugründung hat die Metall-Legierung aus Platin und Rhodium entwickelt. Der Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Metallpulvern aus den zwei genannten Edelmetallen und Iridium für den 3D-Druck von hochwiderstandsfähigen Komponenten für die Steuerraketen von Navigationssatelliten.

In zwei Jahren soll der erste Satellit ins All starten dessen Steuerdüsen aus dem 3D-Drucker stammen. Zur Zeit arbeitet das Unternehmen an einer noch stärkeren Platin-Irdium-Legierung.

Image-Video zum Startup „3D“ von Heraeus

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