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#techstyle: Ausstellung für Kleidung aus dem 3D-Drucker in Boston

Die Ausstellung #techstyle in Boston verbindet eindrucksvoll Mode, Kunst und die 3D-Druck-Technologie. So zum Beispiel werden Kleider kunstvoll direkt auf den Körper der Frauen gedruckt. Die Kunstausstellung widmet sich neben eindrucksvollen Kleiderstücken auch ernsten Themen zum 3D-Textildruck und der Herstellung von Kleidung für die westliche Welt.

Logo Museum of Fine Arts in BostonIn Boston findet mit unter dem Titel #techstyle im Museum of Fine Arts (MFA) eine Designer-Ausstellung statt, auf der 3D-gedruckte Kleidung zu sehen ist. Die Ausstellung läuft ab dem 06.03.2016 bis zum 10. Juli 2016. Im Rahmen der Ausstellung zeigt sich eine Schauspielerin liegend auf einem runden Steinpodest, auf dem mehrere 3D-Drucker zum Einsatz kommen und ein Kleid auf ihren Körper entstehen lassen.

Zu den Ausstellern zählt die niederländische Modedesignerin Iris van Herpen, die auf den 3D-Druck setzt und häufiger schon futuristische Mode zeigte. Nach Angaben von Pamela Parmal, der Kuratorin der Bostoner Ausstellung, werden Stoffe und die so entstehenden Objekte mit Hilfe von 3D-Druck ganz anders produziert. Dies ist ziemlich aufregend, schwärmt sie von der 3D-Druck-Technologie.

Eines der gezeigten Modestücke ist ein silbernes Kleid von Viktor&Rolf, dessen Materialien einerseits mit dem 3D-Drucker gefertigt und andererseits per Laser ausgeschnitten wurden. Francis Bitonti erschuf den „Molecular Shoe“ per 3D-Druck mit buntem Polyester als Druckmaterial. Der japanische Designer Issey Miyake hat ein Kleid entworfen, das aus einer Vielzahl zweidimensionaler Formen ein komplexes dreidimensionales Kleid hat entstehen lassen, wobei hier ausschließlich der 3D-Druck als Fertigung zum Einsatz kam.

Aufwendig und kunstvoll: Schwarz-Weißes-Kleid aus dem 3D-Drucker (Bild © mfa.org).Rotes Kleid aus dem 3D-Drucker (Bild © fastcodesign.com).Die Nahansicht zeigt die Strukturen des mit dem 3D-Drucker gefertigten Kleides (Bild © fastcodesign.com).Kunst, Mode, Technologie: Kleider aus dem 3D-Drucker auf der Techstyle in Boston (Bild © mfa.org).
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Die Nahansicht zeigt die Strukturen des mit dem 3D-Drucker gefertigten Kleides (Bild © fastcodesign.com).

Die IT-Experten stellen sich auf der #techstyle außerdem Fragen zum kommerziellen Textil-3D-Druck. Dazu zählen, ob die Kleidung umweltschonend gedruckt werden kann und ob ein Kleidungsstück aus dem 3D-Drucker auch mit Hilfe der Massenfertigung herstellbar ist. Das Ziel ist es die Arbeiter in armen Ländern wie Bangladesch von den schlechten Bedingungen der Textilindustrie frei zu machen.

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