Das japanische Unternehmen Rinkak hat den Auftrag Toyotas Open-Road-Projekt zu unterstützen. Einzelne Teile des Wagens sollen dabei mit 3D-Druckern hergestellt werden.

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Die 3D-Drucktechnik hat nicht nur Nordamerika und Europa bereichert, auch in Asien werden die innovativen Geräte vielseitig genutzt, entwickelt und für wichtige Produktionen eingesetzt. Ganz gleich, ob in der Medizin, Architektur oder in der Automobilindustrie – überall werden heute 3D-Drucker gern gesehen. Letzteres ist auch das Hauptgebiet einer noch unbekannten, aber potentiellen japanischen Firma, die mit einem ganz besonderen Projekt vertraut wurde.

Rinkak ist in der 3D-Szene gerade erst angekommen, doch schon begeistert es mit unterschiedlichen, innovativen Produkten und Techniken. Jeden Tag wächst dessen Status und jetzt hat auch ein Subunternehmen hinter Rinkak einen wichtigen Auftrag erhalten. Kabuku Inc. heißt das Unternehmen, das zukünftig für Toyota die Massenproduktion von bestimmten Autoteilen leiten soll. Mithilfe von 3D-Druckern sollen Teile des neuen i-Road Personal Mobility Vehicle hergestellt werden.

Für alle, die das Fahrzeug noch nicht kennen, der i-Road ist ein 1-Personen-Wagen für die Innenstadt, der in einem ersten Testlauf die Fußgängerzonen Tokios abfahren durfte. Die Fahrzeuge sind in der Lage sich die Fahrgewohnheiten und Musikpräferenzen des Fahrers zu merken und mehr noch, die ersten 100 Teilnehmer des Toyota „Open-Road-Projekts“ erhalten die Möglichkeit individuelle Fahrzeugteile aus dem 3D-Drucker selbst zu gestalten.

i-Road Toyotaprojekt
Die roten Teile sollen schon bald von Rinkak produziert werden und so den i-Road individueller machen (Foto: 3dprintingindustry.com)

Und genau da soll Rinkak ins Spiel kommen. Jedes gewünschte Zubehörteil soll mithilfe von 3D-Druckproduktionstechniken hergestellt werden, selbst die Haube soll so in einem Stück hergestellt werden. Das vielversprechende Projekt kommt beiden Parteien zugute: Toyota kann so herausfinden, wie die 1-Personen-Wagen auf den Straßen Tokios ankommen und Rinkak erhält die Möglichkeit zu zeigen, was es so alles drauf hat. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die i-Roads in der Millionen-Metropole schlagen.

Was sagt ihr dazu? Wären die i-Roads auch was für deutsche Fußgängerzonen? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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