Der in Barcelona ansässige Automobilhersteller AD Tramontana ist eine Kooperation mit dem 3D-Druck-Unternehmen Eceleni eingegangen, um für seine neuen Fahrzeuge 3D-gedruckte Komponenten entwickeln und herstellen zu können.

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Zum ersten Mal wurden Tramontana Sportwagen auf dem Genfer Automobilsalon des Jahres 2005 vorgestellt. Seitdem hat das Unternehmen eine stetige Entwicklung zurückgelegt, stellt aber pro Jahr insgesamt nur 12 Fahrzeuge her. Besaßen diese anfangs das gleiche Design, so werden die Fahrzeuge jetzt ganz individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

Tramontana Lenkrad und Armaturenbrett.
Blick auf das Lenkrad und das Armaturenbrett eines Tramontana Sportwagens. (Bild: © tramontanacorp.com)

Nun hat sich AD Tramontana dazu entschieden 3D-Drucker für die Fertigung seiner Fahrzeuge einzusetzen. Das berichtet der US-Blog „3ders.org“. So werden für jedes einzigartige Komponenten produziert. Das am Projekt beteiligte 3D-Druck-Unternehmen Eceleni nutzt für die Herstellung der Prototypen Stratasys PolyJet 3D-Drucker. Selbigen 3D-Drucker nutzt auch McLaren Racing.

Zugleich ging AD Tramontana auch eine Zusammenarbeit mit dem polnischen 3D-Drucker-Hersteller 3D Kreator ein. Mit Hilfe dieser beiden Unternehmen begann Tramontana nun, einige 3D-gedruckte Autoteile für die nächste Generation seiner Sportwagen herzustellen.

Tramontana Antrieb.
Antrieb eines Tramontana Sportwagens. (Bild: © tramontanacorp.com)

Tramontana hat mit Wild Wind Cars ein Tochterunternehmen gegründet, das gemeinsam mit Eceleni und 3D Kreator unter anderem 3D-gedruckte Armaturenbrettkomponenten, Scheibenwischerwellen und weitere interne Komponenten produziert. Hierbei handelt es sich in der Regel um Prototypen. Zugleich plant das Unternehmen aber auch, 3D-Teile für den Endverbrauch zu drucken.

Tramontana Sportwagen aus dem Jahr 2016.
Dieser Tramontana Sportwagen wurde im Jahr 2016 gebaut. (Bild: © tramontanacorp.com)

Nicht nur AD Tramontana, sondern auch viele weitere Automobilhersteller, sehen im 3D-Druck eine Möglichkeit, die Kosten für die Wartung von Fahrzeugen zu reduzieren. Die Mechaniker in den Werkstätten, aber auch technisch begabte Privatpersonen, haben die Möglichkeit, die 3D-gedruckten Teile selbst direkt vor Ort herzustellen und müssten diese kostspieligen Komponenten nicht beim Automobilhersteller bestellen (mehr zum Thema hier).

Natürlich liegt das Hauptaugenmerk Tramontanas nicht unbedingt auf der Kostenreduzierung, denn jeder seiner Sportwagen wird für etwa 500.000 Euro verkauft. Mit dem 3D-Druck sollen den Fahrzeugen aber zusätzliche Details hinzugefügt und somit kundenindividualisiert werden.

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