Der 3D-Drucker-Hersteller Voxeljet AG hat seine Umsatzprognose für das Jahr 2015 veröffentlicht. Den Zahlen zufolge rechnet das Unternehmen aus Bayern bis Ende des Geschäftsjahres 2015 mit einem Jahresumsatz zwischen 23 und 24 Millionen Euro. Im November 2014 rechnete der Hersteller in seiner damaligen Prognose noch mit einem Umsatz von 15 bis 16 Millionen Euro. Das bedeutet eine Korrektur im Umsatzwachstum um erneut 8 Millionen Euro nach oben. Es handelt sich um eine sehr optimistische Einschätzung bezogen auf einer Marktkapitalisierung von nur 143 Millionen US-Dollar.
Die langfristige Wachstumsrate beim Zielumsatz soll Voxeljet-Finanzchef Rudi Franz zufolge bei 50 Prozent liegen und sich die Bruttomarge auf 45 bis 50 Prozent belaufen, während er bei den EBITDA-, und EBIT-Margen mit 25 bis 30 Prozent bzw. 10 bis 15 Prozent rechnet. Die robusten Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen seinen Worten nach helfen die Ziele bei Umsatz und Gewinn zu erreichen.
Es gibt vier Faktoren, die zu einem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr führen könnten. Sie umfassen eine Zunahme der weltweiten Systemverkäufe und ein Wachstum der Business-Services an den Standorten Friedberg, Canton in Michigan (USA) und Großbritannien. Der Dienstleistungsbereich dürfte den Erwartungen zufolge das Wachstum des Hardware-Bereichs übertreffen.
Die Anlage in Canton soll bis Ende 2016 die gleiche Kapazität erreichen wie das Friedberger Servicecenter. Das Angebot soll erweitert werden, unter anderem mit 3D-Druckern die Sand und Kunststoff als Druckmaterialien verwenden. Die neuen 3D-Drucker sollen in der ersten Jahreshälfte erscheinen. Unsere Leser werden über unseren kostenlosen Newsletter informiert.
Das Unternehmen Voxeljet AG ist seit Oktober 2013 an der New Yorker Börse gelistet und hat sich als erster börsennotierter Hersteller für 3D-Drucker aus Deutschland weltweit einen Namen gemacht. Die 3D-Drucker von Voxelejt richten sich vor allem an Industriekunden.
3D-Druck mit Sand wird wichtiger
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