Logo BITKOMLaut einer repräsentativen Umfrage vom deutschen Hightech-Verband kann sich jeder fünfte Bundesbürger vorstellen, einen 3D-Drucker zu besitzen. Im demographischen Segment der 14- bis 49-jährigen, die im Bereich technologischer Neuheiten als besonders kaufkräftig gelten, sind es sogar 25% der Deutschen, die sich einen 3D-Drucker kaufen würden. Welche Bedingungen für einen Kauf erfüllt sein müssen, geht in der Pressemitteilung von BITKOM (extern, pdf, 153KB) leider nicht hervor.

„3D-Drucker können unsere Wirtschaft nachhaltig verändern“ (Dr. Bernhard Rohleder; BITKOM-Hauptgeschäftsführer in Presseinformation auf bitkom.org)

Mit Veröffentlichung der Umfrageergebnisse meldet sich auch BITKOM Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder zu Wort. „3D-Drucker haben das Potenzial, dass wir ganz auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte schnell selbst herstellen können. Das kann unsere Wirtschaft nachhaltig verändern“, wird Rohleder in der oben genannten Pressemitteilung zitiert.

„3D-Drucker werden die Produktion revolutionieren“ – Barack Obama

Durchaus sind 3D-Drucker in der Lage, Produktion und Wirtschaft nachhaltig zu verändern. Ausgehend von einer Einwohnerzahl von 81,89 Millionen in Deutschland (Stand 2012), entspricht das einer Kaufkraft, auf Basis der aktuellen Umfrageergebnisse der BITKOM, von über 16 Millionen Kaufinteressenten für 3D-Drucker in Deutschland!

“3D-Drucker werden die Märkte ganzer Länder nachhaltig umkrempeln” (Peter Sondgaart, Senior-Vizepräsident vom Marktforschungsinstitut GARTNER)

Das Marktforschungsinstitut GARTNER hatte in naher Vergangenheit bereits ähnliche Prognosen zur Marktentwicklung der 3D-Drucker verlauten lassen und meinte Ende 2013 „3D-Drucker werden die Märkte ganzer Länder nachhaltig umkrempeln“ (mehr vom Marktforschungsinstitut GARTNER…).

Mit Hilfe der 3D-Drucker ist es möglich Gegenstände aus verschiedenen Materialien selbst zu erstellen. Anwender benötigen dafür entweder ein digitales 3D-Modell, das entweder mit einer 3D-Software erstellt werden kann oder Objekte werden mit Hilfe eines 3D-Scanners digitalisiert und so ermöglicht diese zu kopieren – zum Beispiel Tassen, Vasen, Schachfiguren, Kinderspielzeug.

Auf der erst kürzlich endenden Consumer Electronic Show in LAS Vegas (CES) wurden sogar Geräte präsentiert, mit denen es möglich ist Objekte zu faxen. Im Zuge der wachsenden Aufmerksamkeit am Thema 3D-Druck von Industrie über Unternehmer bis hin zum Endkunden, findet im März nun sogar die erste deutsche Messe allein zum Thema 3D-Drucker statt, wie wir gestern berichteten.

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