In einer neuen Studie von der Bitkom und Tata Consultancy Services (TCS) wurde der Einsatz von 3D-Druck in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern untersucht. Es zeigte sich, dass in immer mehr Branchen der 3D-Druck ein zunehmend wichtigere Rolle einnimmt. In einem der wichtigsten Industriebereichen Deutschlands hat sich der Anteil an 3D-Druck in den letzten 4 Jahren fast verdoppelt.

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Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Bitkom und des IT-Beratungsunternehmens Tata Consultancy Services (TCS) befasste sich mit den wichtigsten Themen und befragte die Unternehmen, wie SPOTLIGHT METAL berichtet.

Zwei von zehn deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern nutzen der Studie zufolge den 3D-Druck. 23% der Unternehmen planen den Einsatz von 3D-Druck. Vor allem in Bereichen wie der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Chemie wird der 3D-Druck genutzt. Für die Digitalisierung verantwortlichen Fachkräfte von 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern wurden in Deutschland befragt.

Weitere Ergebnisse im Detail

Der 3D-Druck ist laut der Studie eine der wichtigsten Themen in der deutschen Wirtschaft. 19% aller deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern haben den 3D-Druck bereits eingesetzt. Nur 5% nutzen die Vorteile von Blockchain-Technologien und 11% die der künstlichen Intelligenz. Ein 2017 in Deutschland initiiertes SAMPL-Projekt soll durch eine Blockchain-Lösung Fälschungen im 3D-Druck verhindern. Weiter in Deutschland verbreitet sind Trendtechnologien wie Big Data (44%) und Cloud Computing (78%).

Gerade die Automobilindustrie spielt eine wichtige Rolle in der deutschen Industrielandschaft. Laut der Bitkom-Studie hat die Nutzung des 3D-Drucks mit 41% im Vergleich zu den 22% im Jahr 2017 zugenommen. Immer noch werden additive Technologien in der Automobilindustrie hauptsächlich für den Prototypen- und Werkzeugbau eingesetzt. 2018 eröffnete Volkswagen Werkzeugbau ein neues 3D-Druck-Zentrum. Die additive Serienproduktion bleibt jedoch nicht unversucht. Methoden wie das Lasersintern und Metallbinderstrahlen wirken sich positiv auf die Eignung des Metall-3D-Drucks zur Serienfertigung aus.

Metall-3D-Druck
In dem Metall-3D-Drucker für Lasersintern wurde soeben ein Bauteil fertiggestellt und kann mit Post-Processing nachbearbeitet werden oder dient als Prototyp (Symbolbild).

Weitere Zahlen

38% der Maschinen- und Anlagenhersteller nutzen die Vorteile des 3D-Drucks, 12% mehr als im Jahr 2017. Das könnte an der Möglichkeit liegen, die Funktionalität additiv hergestellter Bauteile wie optimierten Kühlstrukturen zu verbessern. Werkzeugstahl sowie Industriediamanten lassen sich mittels 3D-Druck herstellen. Die wachsende Qualifizierung der 3D-Drucker und 3D-Druckverfahren für industrielle Anwendungen erhöht die Rentabilität von AM und die Akzeptanz.

38% der Unternehmen aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie verwenden die additive Fertigung. 2017 waren es noch 19%. Der Druck von Medikamenten nach Bedarf und die individuelle Dosierung schaffen neue Optionen. Mehr zur Marktentwicklung des 3D-Drucks bietet unsere Kategorie „Marktforschungen zum 3D-Druck“ und regelmäßig aktuell der 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (jetzt abonnieren).

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