Das Marktforschungsunternehmen SmartTech Analysis hat seinen neuesten Marktbericht zum 3D-Druck im Brillensektor vorgestellt. Der Bericht prognostiziert ein jährliches Wachstum von 20% für die kommenden Jahre und positive Entwicklungen in allen drei Schlüsselsegmenten der Branche. Wir haben die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

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In seinem neuesten AM-Marktforschungsbericht „Markets for 3D Printing Eyewear 2021“ veröffentlicht das Marktforschungsunternehmen SmarTech Analysis neueste Marktprognosen zum 3D-Druck im Brillensektor. Neben den bekannten Produkten zählen auch intelligente Brillen und Sportartikel dazu.

Im Vorjahr prognostizierte SmarTech, dass die Branche bis 2028 auf 3,4 Milliarden USD (2,8 Milliarden EUR) wachsen wird. Im aktuellen Bericht korrigiert das Unternehmen die Additive Manufacturing-spezifischen jährlichen Umsatzmöglichkeiten in der Brillenbranche bis 2030 auf 2,26 Milliarden USD (1,9 Milliarden EUR) leicht nach unten, bei einer noch immer beachtlichen jährlichen Wachstumsrate von 20% ab 2020.

Umsatzmöglichkeiten für Brillenhersteller und -händler

3D-gedruckte Brille von MOREL
3D-gedruckte Brillen des französischen Herstellers MOREL (zum Beitrag) wiegen dank des 3D-Drucks nur 10 Gramm (Bild © MOREL).

Bei den Umsatzmöglichkeiten schildert der Bericht Fortschritte in allen drei Schlüsselsegmenten: Prototyping, Werkzeuge und die Herstellung (kundenindividueller) Endteile. Eine aktualisierte Analyse der Auswirkungen des sich entwickelnden Szenarios der Brillenindustrie auf AM-Hardware, AM-Materialien, AM-Service und AM-Software ist ebenfalls enthalten.

Erstmals gibt es auch eine geografische Aufschlüsselung und eine lokalisierte Prognose des Markts für 3D-gedruckte Brillen für die Bereiche Anwendungen, Hardware und Material. Prognostiziert wird ein Gesamtumsatz von mehr als 5 Milliarden USD pro Jahr. Für die Untersuchung der Umsatzmöglichkeiten in den Sektoren identifizierte und klassifizierte SmarTech alle Hauptbetreiber des Segments. Außerdem analysierte das Unternehmen die AM-Technologie von Materialklassen, deren Potenzial für den 3D-Druck von Brillenteilen ermittelt wurde.

„SmarTech Analysis geht davon aus, dass sich die künftige Einführung des 3D-Drucks in der Fertigung auf zwei verschiedenen Hauptwegen entwickeln wird“, heißt es in dem Bericht. „Mehrere kleine Studios können größere Gruppen herausfordern, indem sie neue Ideen zum Ausdruck bringen und neue Anpassungsoptionen bieten. Große Gruppen wie Luxottica und Safilo (unter anderem) können ihre Prototyping- und Produktentwicklungsaktivitäten erweitern und in Eigenregie produzieren. Das Wertversprechen von 3D-gedruckten Brillen würde in beiden Fällen den Produktionszyklus und die Dynamik der Lieferkette erheblich beeinflussen.“

Endverbrauchsteile und -produkte

Endverbrauchsteile sind laut dem Bericht die Hauptanwendung für den 3D-Druck in der Brillenbranche – sowohl aktuell als auch in der Zukunft. Dazu schreibt Smart Tech in seiner Mitteilung:

„Die Anwendungsanalyse konzentriert sich daher auf die Möglichkeit, endgültige Teile zu erstellen, und liefert die bislang genauesten Datenanalysen und Prognosen zu Anzahl und Umsatz im Zusammenhang mit der Massenanpassung von Brillen, der Weiterentwicklung von Smartglasses und der On-Demand-Produktion.“

Die Powder Bed Fusion-Technologie wird bei Brillenanwendungen noch am meisten für die Herstellung genutzt. Der PBF-3D-Druck kommt für das Prototyping zum Einsatz. Zwischen 80 und 85% aller Endprodukte werden damit hergestellt. Bei den Materialien ist Nylon bzw. PA12 am häufigsten vertreten.

Auch die Rolle der 3D-Scanner im AM auf dem Brillenmarkt wurde untersucht. Das Segment bewegt sich in Richtung digitale Produktion und Massenanpassung. Daher werden sowohl Apps als 3D-Bildverarbeitungsfunktion als auch dedizierte 3D-Scanner implementiert.

Über die weitere Entwicklung in diesem Bereich berichten wir auf unserer Themenseite „Brillen aus dem 3D-Drucker“ und regelmäßig neu im 3D-grenzenlos Newsletter (kostenlos abonnieren).

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