Einer aktuellen Studie zufolge planen 77 Prozent der befragten Unternehmen ihre Ausgaben im 3D-Druck zu erhöhen. Das spricht deutlich für eine Zufriedenheit der Unternehmen, die bereits 3D-Druck einsetzen. Vor allem in einem Bereich verschafft der 3D-Druck den Unternehmen einen Vorteil, wie die Studie zeigt.

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Nach dem Ergebnis einer aktuellen Studie des 3D-Druck-Dienstleisters Sculpteo wollen 77 Prozent der befragten Unternehmen ihre Ausgaben in den 3D-Druck bis zum Jahr 2017 erhöhen. Im Rahmen der Studie, die Sculpteo am Mittwoch auf ihrer Website veröffentlichte, sind 1000 Unternehmen aus den USA, Asien, Europa und Afrika aus diversen Branchen wie Konsumgüterherstellung, High-Tech, Dienstleistung, Unterhaltung und Elektronik zum Thema 3D-Druck. Die Studie betrifft den Zeitraum Ende Januar bis Ende März 2016. Von den Befragten waren 28 Prozent CEOs / Firmengründer, 23 Prozent Ingenieure, 13 Prozent Freelancer und 11 Prozent Designer.

Budgets in Zahlen

Die Budgets für die Additive Fertigungstechnologie erhöhte sich im Jahr 2016 auf 6.132 US-Dollar (5.380 Euro) nach 3.736 US-Dollar (3.278 Euro) im Vorjahr. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, deren Ausgaben in den 3D-Druck sich auf mehr als 10.000 US-Dollar jährlich beläuft, verdoppelte sich von 5 auf 10 Prozent. Ein Großteil der Befragten und zwar 77 Prozent planen ihre 3D-Druck-Ausgaben bis 2017 zu steigern. Das Geld soll in 3D-Druck-Technologie und 3D-Druck-Dienstleistungen investiert werden.

Einsatzbereiche

Wie die Studie berichtet, nutzen 50 Prozent der Befragten und ihrer jeweiligen Unternehmen den 3D-Druck für eine Beschleunigung der Produktentwicklung und des Prototyping, während 30 Prozent die Technologie vorwiegend bei der Produktentwicklung für ein „Proof of Concept“ einsetzen. Die Top Prioritäten für den 3D-Druck sind maßgeschneiderte bzw. limitierte Serienprodukte und eine Erhöhung der Produktionsflexibilität.

Häufigste Druckmterialien und Druckverfahren

Bei den genutzten 3D-Druckmateralien dominiert Kunststoff mit 73 Prozent, gefolgt von Resin mit 26 Prozent, Metall mit 23 Prozent, Multicolor-Sandstein mit 13 Prozent und Keramik mit 8 Prozent. Das Selective-Laser-Sintering (SLS) wird mit 38 Prozent am häufigsten genutzt, gefolgt von FDM mit 31 Prozent, der Stereolithografie mit 14 Prozent und Multijet/Polyjet 3D-Druck mit 7 Prozent.

In der Studie wurden mit Innovation (23 Prozent), Effizienz (19 Prozent) und Demokratisierung (19 Prozent) die „Drei großen Ideen“ als Treiber des 3D-Drucks genannt. Sie seien den Studienautoren zufolge der Schlüssel zur 3D-Druck-Technologie. Mehr Studien zum 3D-Druck gibt es in unserer Rubrik „Marktforschung“ und in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

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