Die beiden 3D-Druck-Unternehmen MakerBot aus den USA und Ultimaker aus den Niederlanden verkünden die Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Unternehmenszusammenschluss. Mit dem Zusammenschluss wollen die Unternehmen dem Wettbewerber im Bereich des Desktop-3D-Drucks standhalten. Ein endgültiger Zeitrahmen für den Abschluss ist noch nicht bekannt, er wird jedoch für das zweite oder dritte Quartal 2022 erwartet.

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In einer Pressemitteilung von Ultimaker wird berichtet, dass MakerBot, eine Tochtergesellschaft vom US-amerikanischen 3D-Druck-Unternehmen Stratasys, mit dem von NPM Capital unterstützten Ultimaker eine Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss abgeschlossen hat. Gemeinsam soll ein umfassendes Unternehmen für den Desktop-3D-Druck entstehen. Beide Unternehmen gehörten Anfang der 2010er Jahre zu den erschwinglicheren Herstellern von Desktop-3D-Druckern und Zubehör. Stratasys hatte das damalige innovative US-Start-up MakerBot aus New York für 400 Mio. USD im Jahr 2013 übernommen.

Details zum Zusammenschluss

Mit ihrem Zusammenschluss wollen beide Unternehmen ihre Stärken bündeln und dem erhöhten Druck von Dutzenden Wettbewerbern im Bereich der Desktop-Filament-Extrusion standzuhalten. Die Unternehmen wollen ein umfassendes Lösungspaket aus Hardware, Software und 3D-Drucker-Materialien anbieten und führend im Desktop-3D-Druck werden. NPM Captial plant gemäß den Vereinbarungsbedingungen, die Vermögenswerte von Ultimaker einzubringen, 15,4 Mio. USD (14,8 Mio. EUR) zu investieren und 54,4 % des kombinierten Unternehmens zu besitzen. Stratasys wird seine Vermögenswerte von MakerBot einbringen, 47 Mio. USD (45,18 Mio. EUR) investieren und 45,6 % des kombinierten Unternehmens besitzen.

Insgesamt sind es 62,4 Mio. USD (knapp 60 Mio. EUR), die Ökosysteminnovationen vorantreiben und die Kundenreichweite und -Anwendungen erweitern sollen. Der derzeitige CEO von MakerBot, Navad Goshen, und der derzeitige CEO von Ultimaker, Jürgen von Hollen, werden das neue Unternehmen leiten und als Co-CEOs fungieren. Goshen wird sich um die Bereiche Betrieb, Produkt, Forschung und Entwicklung kümmern und von Hollen wird für die kaufmännischen Funktionen verantwortlich sein. Das neue Unternehmen wird seinen Hauptsitz sowohl in New York City als auch in den Niederlanden behalten.

Bild mit vielen Ultimaker S5 3D-Druckern und Soldaten
Die französische Armee setzt 50 Ultimaker S5 (im Bild: 3D-Drucker vor Ort) (Bild © Makerbot).

Stratasys zum Zusammenschluss

Dr. Yoav Zeif, CEO von Stratasys, sagte:

„Durch die Kombination der Stärken von MakerBot und Ultimaker wird das neue Unternehmen über ein breites Technologieangebot verfügen, eine ausreichende Größe aufweisen, gut kapitalisiert sein und über ein fokussiertes Führungsteam verfügen, um im hochattraktiven Sektor des Desktop-3D-Drucks besser konkurrieren zu können. Die heutige Ankündigung steht im Einklang mit unserer Strategie, uns auf polymerbasierte additive Fertigungslösungen im Industrie- und Produktionsmaßstab zu konzentrieren. Diese Transaktion soll unseren Aktionären zugutekommen, indem sie es ihnen ermöglicht, zwei führende Unternehmen mit erstklassiger Technologie und fokussierten Managementteams zu besitzen, die in der Lage sein werden, Kunden in zwei hochattraktiven, aber unterschiedlichen Bereichen des 3D-Druck-Markts erfolgreich Lösungen anzubieten.“

Die Transaktion wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Umsatz von Stratasys haben und sich vielleicht sogar positiv auswirken. Stratasys wird das Unternehmen nicht konsolidieren, da es weniger als 50 % davon besitzen wird. Ein endgültiger Zeitrahmen für den Abschluss ist noch nicht bekannt. Er wird für das zweite oder dritte Quartal 2022 erwartet. Mit einem Abonnement unseres kostenlosen Newsletters halten wir Sie über diese und andere Neuigkeiten auf dem Laufenden.

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