Die beiden 3D-Drucker-Hersteller Ultimaker aus der Niederlande und MakerBot aus den USA geben den Abschluss der Maßnahmen zur Unternehmenszusammenführung bekannt. Beide 3D-Druck-Unternehmen werden nun unter der Marke „UltiMaker“ operieren. Wir fassen die wichtigsten Details zusammen.

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Im Mai 2022 gaben die 3D-Druck-Unternehmen Ultimaker und MakerBot bekannt, dass sie ihre Unternehmen zusammenschließen. Nun ist die Fusion einer Pressemitteilung zufolge abgeschlossen. Beide Unternehmen werden unter der Marke UltiMaker operieren. Ihre Investoren, zu denen Stratasys und NPM Capital gehören, unterstützten das Vorhaben mit einer zusätzlichen Investition in Höhe von 62,4 Mio. USD (62,47 EUR). UltiMaker wird zugängliche Hardware, Software und Materialien für den 3D-Druck bereitstellen, um „die Industrie in einen Zustand einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Fertigung zu führen“.

Pläne von UltiMaker

Jürgen von Hollen und Nadav Goshen
Aus Ultimaker und MakerBot wird UltiMaker (im Bild: Jürgen von Hollen und Nadav Goshen (v.l.n.r.))(Bild © UltiMaker).

Die neue Unternehmensmarke UltiMaker wird weiterhin Produktlinien beider Unternehmen anbieten. Zu diesen gehören die 3D-Drucker MakerBot METHOD, MakerBot Replicator, MakerBot SKETCH, Ultimaker 2+ Connect, Ultimaker S3, Ultimaker S5 und S5 Pro Bundle sowie MakerBot CloudPrint und Ultimaker CuraSlicing-Software und die Model-Sharing-Plattform Thingiverse. Das Unternehmen plant die Konsolidierung seines Geschäfts und seiner Produktionslinien und will die F&E-Bemühungen verstärken, um neue Produkte für das Bildungswesen und professionelle Anwender mit neuen Hardware- und Software-Updates zu entwickeln. UltiMaker hat vor, Kapital zu investieren, um das Wachstum zu beschleunigen und die Entwicklung neuer Produkte sowie die Präsenz in Amerika, EMEA und im asiatisch-pazifischen Raum voranzutreiben.

Zu den Schlüsselbereichen des Unternehmens gehören die Leichtindustrie und der Bildungsmarkt. UltiMaker wird weiterhin in New York und den Niederlanden tätig sein, wo sie zuvor bereits ihren Hauptsitz hatten. Der frühere CEO von Ultimaker, Jürgen von Hollen, hat beschlossen, das Unternehmen zu verlassen, nachdem er in den kommenden Monaten die Übergangspläne für das neue Unternehmen unterstützt hat.

Stimmen der Beteiligten

Navad Goshen, CEO von UltiMaker, erklärt:

„Während wir als UltiMaker gemeinsam das nächste Kapitel beginnen, werden wir uns weiterhin auf die Entwicklung von 3D-Druckinnovationen konzentrieren, um die Verfügbarkeit zugänglicher und benutzerfreundlicher 3D-Drucklösungen voranzutreiben. Durch die Kombination unserer Teams und unseres technischen Know-hows können wir auf die Entwicklung und Bereitstellung eines umfassenden Produktportfolios zur Unterstützung professioneller, pädagogischer und leichter industrieller Anwendungen hinarbeiten.“

Jürgen von Hollen ergänzt:

„Nachdem wir die Fusion abgeschlossen haben, können wir uns nun auf die weitere Integration der beiden Unternehmen konzentrieren und damit beginnen, mit führenden 3D-Drucklösungen erheblichen Mehrwert für Kunden zu schaffen. Ich freue mich auf die nächsten Monate den Teams beim Einstieg zu helfen und die neu gebotenen Möglichkeiten optimal zu nutzen.“

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