Seit dem 15. Oktober 2020 dürfen Online-Casinos klassische Tischspiele wie Roulette oder Blackjack nicht mehr anbieten. Das Verbot des beliebtesten Casino-Spiels aller Zeiten trifft die Spielergemeinde hart. Eine Empfehlung kommt aus der Makers-Szene. Mit einem 3D-Drucker können alle für Roulette benötigten Utensilien zu Hause selbst hergestellt werden. So steht einem fröhlichen Casino-Spieleabend nichts mehr im Weg.

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Das Roulette-Spiel um Echtgeld im Internet ist nicht mehr gestattet. Was bleibt, sind zum Beispiel kostenlose Roulette Spiele, die im Internet nur noch zu reinen Unterhaltung gespielt werden können. Das nimmt dem beliebtesten Casino-Spiel natürlich den entscheidenden Reiz. Die Bundesregierung schützt mit dieser Gesetzgebung also das Monopol der Spielbanken auf Tischspielen. Für den Hausgebrauch kann sich jeder mit dem 3D-Drucker aber sein ganz persönliches Heimcasino herstellen. Was wird alles benötigt? Ein Roulette Rad, ein Tableau für die Setzmöglichkeiten, Jetons, und eine Roulette Kugel. Schon kann es losgehen.

Filamente für den 3D-Druck werden immer umweltschonender

Roulette-Spiel für zu Hause
Beinahe alle Komponenten für ein Roulette-Spiel lassen sich mit einem 3D-Drucker selber nachbauen. Ein tolles Projekt für die kalten Jahreszeiten (Symbolbild).

3D-Drucker für den Hausgebrauch sind schon seit einiger Zeit bezahlbar. Die kostengünstigsten Modelle, die immer noch gewissen Qualitätsansprüchen genügen, gibt es bereits ab 250 Euro. Dabei entwickelt sich die Technologie immer weiter. Erst kürzlich haben Forscher an der Universität Toronto ein biologisch abbaubares 3D-Druckharz aus gebrauchtem Frittieröl als Filament entwickelt. Mit Filament bezeichnet die Branche das Material mit dem ein Werkstück schichtweise aufgebaut wird. In der Regel werden schmelzfähige Kunststoffe verwendet. Diese sind von der Natur aber sehr schwer abbaubar. Bei Objekten, die aus dem 3D-Druckharz auf der Basis von altem Frittieröl hergestellt werden, ist das nicht so. Somit wird die 3D-Drucktechnologie immer umweltschonender und auch kostengünstiger. Zudem bieten die daraus gedruckten Endprodukte bessere physikalische Eigenschaften als bei der Verwendung von Polypropylen oder Polyethylen. Bis das Material auch für Heimanwendungen verfügbar ist, wird aber noch etwas Zeit vergehen.

» Erfahren Sie hier mehr zum Thema: Umweltschutz mit 3D-Druck

Roulette Utensilien aus dem 3D-Drucker

Das Problem beim heimischen 3D-Druck ist die Beschaffung von fertigen Modellen in Form von CAD-Dateien. Wie für die meisten Anwendungsmöglichkeiten bietet aber auch hier das Internet Abhilfe. Auf Online-Tauschplattformen wie thingiverse.com oder grabcad.com bieten findige Hobbyanwender solche Modelle für fast jede Anwendungsmöglichkeit an. Roulette bildet da keine Ausnahme. Wie ein Roulette Rad aus dem 3D-Drucker aussehen könnte, zeigt ein Beispiel, das wir auf grabcad.com gefunden haben. Hier ist sogar gleich noch ein Tableau enthalten. Ein anderer Anwender bietet zudem die passenden Jetons dazu. Dafür einfach in das Suchfeld die Begriffe Poker und Chips eingeben. Auch für die Kartenspiele Poker und Blackjack gibt es die passenden Utensilien wie zum Beispiel diesen Kartenhalter auf Thingiverse. Somit steht einem gemütlichen Casino Abend mit Freunden nichts mehr im Weg.

Dienstleister für 3D-Druckaufträge nutzen

Wer noch keinen passenden 3D-Drucker sein Eigen nennt, hat immer noch die Möglichkeit, einen Druckauftrag an darauf spezialisierte Unternehmen zu vergeben. Einer der weltweit operierenden Branchengrößen ist beispielsweise Craftcloud. Dieses Unternehmen ist gewissermaßen das check24 der 3D-Druck Branche. Craftcloud bietet selbst keinen 3D-Druck an. Über die Plattform können aber Preisvergleiche in Echtzeit vorgenommen werden und die 3D-Drucke direkt bestellt werden.

Die Kosten dafür sind in erster Linie abhängig vom verwendeten Material. Dazu kommen noch Aufschläge für Handarbeiten nach dem 3D-Druck wie Schleifen, Polieren oder Lackieren und weitere betriebswirtschaftliche Komponenten, beispielsweise für die Wartung und den Betrieb der Anlagen. Steht der Preis für den Druckauftrag fest, kann jeder selbst beurteilen, ob sich vielleicht die Anschaffung eines eigenen 3D-Druckers lohnt. Do it yourself ist eben immer günstiger als eine Firma zu beauftragen.

Fazit: 3D-Druck zaubert günstig ein Heimcasino

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit dem Thema 3D-Druck zu beschäftigen. Mit einem eigenen 3D-Drucker können auf der Basis von Tausenden Vorlagemodellen im Internet Kleinteile aller Art selbst hergestellt werden. Für einen gemütlichen Casino Abend mit Freunden lassen sich alle Zubehörteile für die beliebten Tischspiele wie Roulette, Poker oder Blackjack selbst herstellen. Und weil gerade Weihnachten vor der Tür steht: Das eine oder andere individuell gestaltete Geschenk lässt sich mit dem 3D-Drucker natürlich auch herstellen.

Video: Ein Roulette mit Blender digital entwerfen und mit 3D-Druck ausdrucken

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