„CTM“ war der Name der Maschine, die vollautomatisiert Cocktails herstellen kann. Doch was wurde eigentlich aus der Maschine? Der Schweriner Volkszeitung gaben die beiden Entwickler jetzt Antwort auf die Frage und verrieten, aus Teilen der CTM entsteht ein neuer 3D-Drucker.

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Die beiden Entwickler Axel Utech und Tim Meinhardt aus Schwerin nahmen 2008 am Bundeswettwerb »Jugend forscht« teil. Sie bauten dafür die Cocktailmaschine „CTM“, mit der automatisch Cocktails gemixt werden konnten. Der Cocktail wurde über einen Rechner ausgewählt und anschließend in einem Becher zusammengemixt. Wie Tim Meinhardt gegenüber der Schweriner Volkszeitung berichtet, gab es seither auch Probleme. So hätten die Pumpen unzuverlässig gearbeitet und der Rechner sei mehrfach abgestürzt. Die zwei Schweriner investierten zwei Jahre Entwicklungsarbeit in die Maschine.

CTM Cocktailmaschine
Die CTM-Cocktailmaschine wurde zerlegt. Teile davon werden in einem neuen 3D-Drucker verbaut (Bild © Hochschule Wismar).

Die Maschine wurde überarbeitet und konnte in der verbesserten Version sogar Cocktails mit Eiswürfeln befüllen. Ein Computer übernahm die zentrale Steuerung und Cocktails konnten geschüttelt werden. Die Dosierung der bis zu acht Zutaten verrichtete ein selbstentwickeltes Steuergerät. Die Zutaten gelangten in einen Mixbecher, der mit einem Magnetdeckel verschlossen wurde und nach dem maschinellen Schütteln wurde der Cocktail in ein 250 ml Glas gegeben.

Im Bundeswettbewerb »Jugend forscht« konnten sie sich den Sonderpreis Technik für ihr Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sichern. Sie zeigten ihre Maschine auf der Hannover Messe und dem Deutschlandfest. Der Aufbau der Cocktailmaschine, die aus 16 Komponenten bestand, dauerte rund zwölf Stunden und je Ausstellung wurden etwa 150 Cocktails gemixt.

Und was wurde aus der Cocktailmaschine? Das Gerät existierte zwei Jahre lang und wurde dann schließlich in seine Einzelteile zerlegt. Die Komponenten wurden für andere Projekt verwendet. Tim Meinhardt arbeitet zur Zeit an einem 3D-Drucker und verwendete dafür Teile des Gehäuses. Komponenten der Steuerung setzte er in seine private Bierbraumaschine ein. Sein Kollege Axel Utech hat gerade erfolgreich seinen Master in Elektrotechnik an der Fachhochschule Wismar abgeschlossen. Vielleicht finden sich also in naher Zukunft Teile der Cocktailmaschine in dem von Meinhardt entwickelten 3D-Drucker wieder.

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