Ausblick:

Die Zukunft der 3D-Drucker

 30. März 2015  Mayra Condemarin  

3D-Drucker werden immer wichtiger, nicht nur in der Forschung, Medizin und Industrie, auch bei privaten Nutzern sind diese Geräte mehr als gefragt. Doch wird es auch in den nächsten Jahren so sein? Oder sprechen wir hier nur von einem Hype, der so schnell wie er gekommen, auch wieder von der Bildfläche verschwinden wird?

CLIP-Verfahren
Eine Innovation in der 3D-Drucktechnologie ist da: Drucker „ziehen“ sich mit dem neuen CLIP-Verfahren einfach ihre Objekte heraus (Screenshot © Science/Carbon3D)

Dieser Meinung sind wir natürlich nicht. Das Thema 3D-Drucker wird so schnell nicht vom Tisch sein, denn es wird erwartet, dass diese Technologie jedes Jahr an Zuwachs gewinnen und schon in wenigen Jahren mehrere Milliarden Euro wert sein wird. Im Moment sind es Nordamerika und Asien, die den 3D-Druckermarkt vorantreiben, dicht gefolgt von Europa, das schon 2020 auf Platz 1 landen könnte. Das was man in der Fachsprache „Additive Manufacturing“ nennt könnte bald die Realisierung unserer Ideen grundlegend verändern. Hier ein paar Gedanken dazu:

1. Durchschlagende Technologien: Dank 3D-Druckern wird es für Industrien immer einfacher sein neue Ideen zu finden und neue Möglichkeiten werden geboten mit etwas schon vorhandenem, Neues zu kreieren. Die 3D-Druckerwelt, mit der man es hier zu tun hat arbeitet bereits jetzt schon mit durchschlagenden Technologien wie Smartphones, dem Internet und vielen mehr. Es sind die Ideen hinter der Technologie, die das Leben der Menschen revolutionieren wird, so wie schon Jahrhunderte lang zuvor.

2. Verbraucherfreundlichkeit: 3D-Drucker fördert die individuelle Kreativität, die sich von einzelnen Industriesektoren abhebt. Die Möglichkeit, eigenen Ideen mithilfe eines 3D-Druckers einfach zu Hause Wirklichkeit werden zu lassen wird für jeden User so bequem wie nie zuvor sein. Und das ist nicht nur für den privaten Nutzer von Vorteil, auch die Medizin wird eines Tages in der Lage sein Patienten, die auf ein Organ warten beispielsweise, den Kummer des langen Wartens zu ersparen. Dank „Bioprinting“ könnte das Ausdrucken bestimmter Körperteile schon bald zum Alltag gehören.

3. Mainstream ade? Nur 10 Prozent der Unternehmen weltweit sind im Moment dabei von der 3D-Drucktechnologie Gebrauch zu machen. Noch sind es wenige, doch werft man einen zweiten Blick auf die Vorteile, die diese Technologie mit sich bringt, dann ist es nicht verwunderlich, dass noch nicht alle 3D-Drucker für sich nutzen wollen. Eine Idee gleich verwirklichen zu können, ohne dass andere Bereiche wie Marktforschungsabteilungen oder Ingenieure gebraucht werden, schrecken noch das eine oder andere Unternehmen davon ab sich diesem Wandel anzuschließen. Doch bald werden auch sie keine Chance haben als mit dem Mainstream mitzugehen.

4. CLIP-Revolution: Vor ein paar Wochen haben auch wir über das CLIP-Verfahren berichtet (siehe Bild). Dabei könnte diese Art des 3D-Druckens alles da gewesene revolutionieren. Aus einer Flüssigkeit ein Objekt „herausziehen“ können und das auch noch in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit? Ja, das ist bereits möglich und wird auch in den nächsten Jahren so einiges verändern.

Dies sind nur ein paar Gedanken zu den nächsten paar Jahren des 3D-Druckers, denn es kann keiner wirklich sagen, was diese Technologie noch alles bewegen wird. Wir jedenfalls sind der Meinung, dass es weit mehr als nur ein „Modetrend“ ist, der bald schon wieder vergessen sein wird.

Was sagt ihr dazu: Hat der 3D-Drucker in Deutschland eine Zukunft? Hinterlasst uns einen Kommentar oder diskutiert mit uns auf unserer Facebook-Seite.

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