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US-Navy: 3D-Drucker in Zukunft auf jedem Flugzeugträger?

Die US-Marine prüft den Einsatz von 3D-Druckern auf US-Flugzeugträgern. Ziel ist es die als militärsichen Städte geltenden Schiffe zu modernisieren. 3D-Druck versetzt nicht nur Privatverbaucher in Erstaunen, auch das US-Militär möchte nun von den Möglichkeiten der additiven Fertigung profitieren. Allerdings ist eine Einführung der 3D-Drucker auf Flugzeugträgern aus Sicht des Militärs nicht ganz risikofrei.

Logo US-Army USA/ United States Army/ US-Navy: Die US-Marine prüft ihre Flugzeugträger um die Fertigkeiten der 3D-Drucker zu ergänzen. Die auf den Weltmeeren fahrenden Schiffe sind quasi praktisch militärische Kleinstädte. Über die Qualität dieser Giganten entscheiden nicht zuletzt auch die mitgeführten Technologien. Dabei gilt, je aktueller und flexibler, desto besser. Eine Top-Ausrüstung ist also für das Militär von höchster Bedeutung. Dazu gehört aus Sicht der US-Navy heute auch der 3D-Druck.

Flugzeugträger US-Navy mit Flugzeugen

Flugzeugträger der US-Navy: Ersatzteile und andere benötige Objekte sollen zukünftig mit einem 3D-Drucker auf dem Schiff erstellt werden (Bild © msc.navy.mil).

Wie jede neue Herausforderung nimmt sich das US-Militär dem Thema 3D-Druck mit taktischer Berechnung an. Nach Lt. Ben Kohlman, dem Chief of Naval Operations zufolge gibt es gewisse Sicherheitsbedenken, da das Pulver welches in Aluminium oder Titan verwendet werden soll schnell entflammbar sei. Dies teilte er im Rahmen einer Präsentation auf der Veranstaltung Sea Air Space 2014 mit.

Neben der Feuergefahr müsste das Problem einer passenden 3D-Druckstation gelöst werden, welche die Schwankungen eines Schiffes auf hoher See ausgleichen und 3D-Objekte fehlerfrei ausdrucken könnte. Es sei Kohlman zufolge unklar wie ein 3D-Drucker auf die Kräfte reagiert, die auf ihn wirken wenn er sich an Bord eines Schiffes befindet und ob als Zwischenlösung ein Ort gefunden werden könnte wo die geringsten Schwankungen herrschen. Seinen Worten nach wäre ein vollständiger Designprozess erforderlich.

Vergleich: GPS-Geräte nutzte zunächst das Militär. Heute jeder private Verbraucher.

Im Zuge seiner Rede in Annapolis über den Einsatz der 3D-Druck-Technologie in der Marine, dürften die Herzen der Schüler höher geschlagen haben, als Kohlman berichtete, dass Schüler und Schülerinnen fliegende Drohnen an Bord von Schiffen nicht nur entwerfen sondern ebenso gleich ausdrucken könnten. Die US-Navy dürfte dazu in der Lage sein, an Bord ihrer Schiffe einen ruhigen Platz für 3D-Drucker zu finden. Wie bei vielen Innovationen könnte der zivile Sektor von den technischen Entwicklungen des Militärs in der Software- und Fertigungstechnik profitieren. Jedoch dürfte es noch einige Jahre dauern bevor die Fortschritte des Militärs im 3D-Druck im Zivilbereich nutzbar sein werden.

Interessant zu sehen ist die schnelle Adaption des 3D-Drucks durch die US-Marine, was dazu führen könnte, dass sich diese Technologie auch in anderen Bereichen etabliert. In der Vergangenheit fanden einst militärische Anwendungen später Verwendung im Zivilbereich, wie zum Beispiel GPS-Geräte die erst dem Militär vorbehalten waren und heute Jedermann im Fachgeschäft kaufen kann.

Wenn die US-Navy tatsächlich 3D-Drucker auf Flugzeugträgern einführt, so wäre dies vor allem für die Besatzung von großem Vorteil da die Techniker Ersatzteile oder andere benötigte Instrumente jederzeit selbst ausdrucken können und somit nicht nur Zeit sondern auch Geld sparen würden. Als Druckmaterialien dürften bei militärischen 3D-Druckern wohl vorwiegend Metalle und robuste Kunststoffe eingesetzt werden.

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