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US-Navy: US-Navy: Erster 3D-Drucker auf Flugzeugträger installiert

Die US-Navy hat nach Angaben von US-Medien erstmalig einen 3D-Drucker auf einem Flugzeugträger installiert. Auf dem Flugzeuträger U.S.S. Essex sollen zukünftig Ersatzteile auf Board nach Bedarf gedruckt werden. Für die Behörden bedeutet das eine erheblich Zeit- und Kosteneinsparung und bietet mehr Flexibilität.

Foto U.S.S. Essex Flugzeugträger

Der Flugzeugträger der US-Navy U.S.S. Essex führt zukünftig einen eigenen 3D-Drucker an Board (Bild © nrl.navy.mil).

Militär/ US-Navy/ U.S.S. Essex: Die US-Army arbeitet schon seit mehreren Jahren auf experimenteller Basis mit der 3D-Drucktechnologie und in einigen Fällen wird der 3D-Druck sogar in Kampfgebieten eingesetzt. Erst vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass die US-Navy jetzt auch den Einsatz von 3D-Drucker auf Flugzeugträgern plant (wir berichteten..).

Nun begann die US-Marine damit ihr ersten Flugzeugträger mit einem 3D-Drucker aufzurüsten, wie der US-Blog BreakingDefense.com berichtet.  Bei dem Flugzeugträger handelt es sich um die U.S.S Essex. Die U.S.S Essex ist ein Angriffsschiff des US-Navy, welches im Jahr 1991 erstmalig in Dienst gestellt wurde, 844 Meter lang ist und 36 Flugzeuge sowie 1800 Soldaten transportieren kann.

Am 18.September 2012 musste der Flugzeugträger zu einer größeren Wartung in das Trockendock. Das soll es irgendwann in diesem Jahr wieder verlassen um wieder auf See zu fahren. Die Wartungszeit gibt der US-Navy Zeit einen 3D-Drucker an Bord zu testen. Die Besatzung des Schiffes war bislang mit dem 3D-Druck von Kunststoffspritzen, Öltankverschlüssen und Flugzeugmodellen für das Flugdeck beschäftigt. Nach Einschätzung der Marine dürfte es noch einige Jahre dauern, bevor Ersatzteile für Flugzeuge und Schiffe ausgedruckt werden können.

Es wird spannend zu sehen, wenn das Schiff das Dock verlassen wird und mit seinen 70.000 PS durch den Ozean stampft. Interessant dürfte vor allem sein, ob es der Marine gelungen ist, ein Ausgleichssystem zu entwickeln, dass die s.g. Rollbewegung von Schiffen ausgeglichen kann. Denn nur bei mit einem solchen Ausgleich der Schiffsbewegungen (also rühigem Stand) können 3D-Drucker richtig arbeiten. Mit ähnlichen Problemen schlägt sich übrigens die NASA herum. Die Kollegen der Luft- und Raumfahrt müssen es schaffen einen 3D-Weltraumdrucker zu erschaffen, der auch in Schwerelosigkeit einwandfrei funktioniert.

Bis die US-Navy alle ihre Flugzeugträger und Schiffe mit 3D-Druckern ausgerüstet hat, dürfte es noch einige Jahre dauern. Auch ob die 3D-Drucker auf hoher See fehlerlos funktionieren ist nach jetzigem Kenntnisstand unklar. Der Vorteil eines 3D-Druckers auf Board wäre die Möglichkeit kostengünstig, schnell und bei Bedarf Ersatzteile herzustellen. Die zeitintensive Anlieferung von Ersatzteilen wie bisher würde weitestgehend entfallen und eine deutliche Kosten- und Zeitersparnis bedeuten.

Update: Streng genommen handelt es sich bei der U.S.S. Essex um ein amphibisches Kriegsschiff, weniger um ein Flugzeugträger im klassischen Sinne.

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