Die Berliner Modemesse Fashiontech präsentiert seit 10 Jahren die Zukunft der Mode. In diesem Jahr spielt auch Mode aus dem dem 3D-Drucker eine wichtige Rolle. Hier sind einige Beispiele.

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Die Modemesse Fashiontech präsentiert sich seit 2007 in Berlin und findet dieses Jahr am 18. Januar 2017 statt. Hier treffen sich die Designer, Modelabels und die Prominenz, um die neuesten Trends der Branche zu erleben. Die Technologiebranche rückt mit der Modebranche immer enger zusammen und ist einer der neuesten Trends. Die Fashiontech findet im Rahmen der Fashionweek statt und befasst sich zunehmend auch mit der additiven Fertigung von Kleidung.

Der Sportartikelhersteller Adidas zum Beispiel zeigt mit seiner „Speedfactory“ wie die Sneaker nach den Wünschen der Kunden maßgeschneidert per 3D-Drucker hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt vollautomatisch und Adidas wie auch andere Hersteller hoffen eines Tages vollständig auf das 3D-Druck-Verfahren in ihrer Produktion umstellen zu können. Der Futurecraft ist der erste Adidas Sneaker aus der Speedfactory des Sportartikelkonzerns und sorgte weltweit für mediales Aufsehen.

Neben Adidas und Sportmode finden sich auch andere angesehene Modelabels auf der Fashiontech. So setzen einige von denen bei Schmuck und Accessoires mittlerweile auf den 3D-Druck. Von der niederländischen Künstlerin Melissa Coleman und der britischen Lederexpertin Rachel Freire stammen zum Beispiel leuchtende Kristalle aus dem 3D-Drucker, die in allen gewünschten Formen gedruckt werden können und als individuelle Accessoires gelten.

The Holy Dress von Meilissa Coleman
Die Designerin Melissa Coleman verbindet Mode mit Technik, u.a. auch 3D-Druck (Bild © Melissa Coleman).

Neben der Fertigung von Kleidung und Modeartikeln mit dem 3D-Drucker wird der 3D-Druck auch zur Veredelung von Bekleidung immer häufiger eingesetzt, damit Ready-to-wear Linien ein besonderer Akzent verliehen wird. Zum Thema personalisierte Massenfertigung empfehlen wir auch einen Blick auf unsere Themenseite „Mass Customization mit 3D-Druck„.

Neben dem 3D-Druck, dem 3D-Scanning und weiteren technischen Themen, wie Avatare und Hologramme, die Kunden ein schöneres Einkaufserlebnis verschaffen sollen, stehen auch Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Verzicht auf tierische Produkte und Massenherstellung im Mittelpunkt der Fashiontech.

Rückblick: Technik und Mode auf der FASHIONTECH 2016

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