3D-Druck in den USA:

Amerika Makers mit Ausschreibung zur dritten Finanzierungsrunde für innovativer Projekte

Das Institut zur Förderung und Entwicklung der additiven Fertigung in den USA, Amerika Makes, hat zur dritten Finanzierungsrunde aufgerufen. Innovative und forschende Unternehmen aus dem Bereich 3D-Druck können auf weitere 8 Mio. US-Dollar zugreifen. Und was passiert in Deutschland? Wenig.

Logo Amerika MakesAmerika Makes ist das National Additive Manufacturing Innovation Institute der USA. Vor zwei Jahren gegründet hat das Institut bereits zwei Finanzierungsrunden für Unternehmen und Institutionen erfolgreich durchgeführt. Ziel ist die Förderung von besonders forschungsintensiven Initiativen, Geschäftsideen und Startups.

Im vergangenen Jahr konnten bereits einige US-Unternehmen und Universitäten, die sich aktiv für die Weiterentwicklung des 3D-Drucks einsetzen, erfolgreich unterstützt werden. Dazu zählen u.a. das Unternehmen GE, dass sich auf die Qualitätssicherung spezialisiert hat; die North Carolina State Universtity, die am 3D-Metalldruck forscht; die Michigan Tech, die an der Entwicklung von Metall- und Schweiß-3D-Druckern im Niedrig-Preis-Segment arbeitet.

Mit Beginn diesen Jahres startet Amerika Makes nun die dritte Finanzierungsrunde mit bis zu 8.000.000 US-Dollar für forschende und innovative Unternehmen und Einrichtungen. Die Höhe der Summe und die Institution an sich zeigen die Bestrebungen der USA den 3D-Druck voranzutreiben. Blickt man einmal aus Ingenieurs-Sicht durch die 3D-Druck-Brille, so muss man sich wohl heute schon eingestehen, dass nicht Deutschland das „Ingenieursland Nummer 1“ der Welt ist, sondern zukünftig längst schon die USA.

Amerika Makes
(Bild © Amerika Makes/ amerikamakes.us)

Staatliche Fördertöpfe in Millionenhöhe, großes Engagement vom Präsidenten persönlich die technologische Entwicklung voranzutreiben (mehr zum Thema …), die Gründung und der Bau von landesweiten Innovation Hubs einzig für die Entwicklung des 3D-Drucks, sogar Förderungen für 3D-Druck-Startups auf kommunaler Ebene, wie in New York, trotz klammer Haushaltskassen, sorgen dafür, dass die wirklich fruchtbaren Startups und Geschäftsideen aus den USA kommen.

Man könnte bald meinen, Deutschland habe aus Silicon Valley nichts gelernt und wartet einmal mehr ab bis andere die Früchte ihrer Pionierarbeit ernten. Schade eigentlich, hat Deutschland doch grad im Ingenieurswesen so großes Potenzial.


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