Es ist nun schon vier Jahre her seit 3D-Druckerhersteller Stratasys, das in New Hampshire sitzende Unternehmen Solidscape aufgekauft hat. Nun scheint sich diese Investition für letzteres durchaus gelohnt zu haben, denn das Unternehmen konnte diese Woche ein Projekt mit einem sehr großen und wichtigen Partner abschließen.

In China hat Solidscape gemeinsam mit der Kangshuo Group Co. Ltd einen Plan entwickelt um das größte 3D-Serviceunternehmen aufzubauen. Damit hegen beide Parteien einen großen Wunsch, nämlich eigene Produkte und das eigene Wissen über 3D-Drucker in einer der bevölkerungsreichsten Nation der Welt anzubieten. Der chinesische Partner hatte schon seit längerer Zeit in Betracht gezogen einen Partner zu finden, mit dem vor allem die Schmuckherstellung vorangetrieben werden sollte. Jetzt bestätigt Kangshuo-Geschäftsleiter Bin Liu, dass Stratasys da eindeutig die einzige und beste Wahl gewesen wäre.
Als Teil der Geschäftsabmachung hat Kangshou vor vier 3D-Druckeinrichtungen bereitzustellen, in denen hunderte von Solidscape 3Z Druckerserien angeboten werden sollen um so den größten Schmuckherstellern schnell und sicher mit den benötigten Werkzeugen auszustatten. Nächsten Monat soll bereits die erste Einrichtung in Shenzhen eröffnet werden, eine weitere folgt im Oktober und schlussendlich soll auch eine im nächsten Jahr in Beijing zu finden sein.

Und nicht nur das chinesische Unternehmen zieht durch dieses Vorhaben einen großen Nutzen, auch Stratasys und Solidscape haben einen Grund sich zu freuen. In den nächsten eineinhalb Jahren schon sehen sich beide Unternehmen hunderte von 3D-Druckern verkaufen um den Schmuckmarkt in China voranzutreiben. Genau das, war das Ziel von Fabio Esposito, Geschäftsleiter bei Solidscape. Mehr noch, einen zentralen Partner zu haben, der nicht nur wichtig für die Vermarktung von 3D-Drucktechnologie ist, ist eine Sache, eine amerikanische Firma zu sein, die zur Abwechslung Produkte und Technologien nach China exportiert, eine andere.
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